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Stellen-, Bildungsangebote und Veranstaltungen von Einrichtungen auf anthroposophischer Grundlage

Diese Webseite ist ein Auszug aus der Print-Ausgabe

Wie sonst auf einer Weltreise

Anthroposophie-Studienprogramm am Goetheanum: Durch Auseinandersetzung mit der Welt sich selbst besser kennenlernen In Zeiten einer Pandemie ist es erschwert, den Horizont durch Reisen in andere Kulturen zu erweitern. Doch bieten auch internationale Studienorte die Gelegenheit, Menschen aus verschiedenen Kulturen mit ihren Gebräuchen zu begegnen und dadurch sich selbst und die eigenen gesellschaftlichen Prägungen kennenzulernen. Goetheanum Studies: Studierende (Foto: Edda Nehmiz) «Viele Menschen hatten längere Zeit keine Möglichkeit, zu reisen und durch das Eintauchen in andere Kulturen ihren Horizont zu erweitern», stellt Edda Nehmiz fest. Die Koordinatorin des Studienprogramms am Goetheanum weist darauf hin, dass es auch in Zeiten der Pandemie die Möglichkeit gibt, …
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Irmgard Marbach

zum 100. Geburtstag Geboren in Mülheim/R., am Tag an dem das Ruhrgebiet besetzt – im Osten ein Friedensvertrag geschlossen wird. Es sind unruhige Zeiten: Sie fährt 1941 mit der Jungschar, 1945 zum Unterrichten und Behandeln nach Polen. Sie schreibt: 1.1. Mülheim: viel Alarm, Großangriff auf Wuppertal. Fahrt ab Eppinghofen gesperrt, 22:00 ab Broich … Was für ein Mut! Irmgard Marbach lebt in einer Familie mit eig. Betrieb, lernt Buchhaltung, wird Unternehmerin ihres eigenen „Unternehmens“. Sie ist geradlinig, erfolgreich, eine Frau, die Ziele erreicht. Innere Aufgaben werden Unterrichten und Heilen: Die Methode Schlaffhorst – Anderson lernt sie für sich selbst und wird gesund, wendet sie am Kranken …
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Die Ursache liegt in der Zukunft. Joseph Beuys

Das ist doch mal was. Jetzt entschied das Bundesverfassungsgericht zu mehreren Verfassungsbeschwerden von Umweltorganisationen und „Fridays for Future“-Aktiven gegen das aus ihrer Sicht unzureichende Bundes-Klimaschutzgesetz. Dabei traf es ein wegweisendes Urteil! Zur Wahrung grundrechtlich gesicherter Freiheit fordert es konkrete Klimaschutz-Maßnahmen von der Politik. Hier ein Auszug: „Die aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG folgende Schutzpflicht des Staates umfasst auch die Verpflichtung, Leben und Gesundheit vor den Gefahren des Klimawandels zu schützen. Sie kann eine objektivrechtliche Schutzverpflichtung auch in Bezug auf künftige Generationen begründen. […] Art. 20a GG ist eine justiziable Rechtsnorm, die den politischen Prozess zugunsten ökologischer Belange auch …
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Was lernen wir aus der Pandemie?

Ein Gespräch über Konsequenzen für Politik und Gesellschaft mit Prof. Harald Matthes Noch immer hat die Pandemie unser Leben im Griff. Noch immer wird es von Angst bestimmt. Vermutlich wird wenig so bleiben, wie es war. Zeit also, grundsätzlicher nachzudenken: Was lernen wir aus der Pandemie? Ich frage einen in der Behandlung von Covid19 erfahrenen Arzt und Krankenhausleiter: Was machen die Viren mit uns – und (wie) können wir lernen, mit Viren zu leben? Was hilft uns aus der Pandemie heraus? Ist verantwortlicher Umgang mit der Pandemie auch in einer mündigen, selbstbestimmten Form möglich? Was stärkt uns – als Einzelne …
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Alanus Hochschule erneut als Fairtrade-University ausgezeichnet

Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn wurde erneut als Fairtrade-University ausgezeichnet. TransFair e.V. verlieh der Alanus Hochschule damit nach 2018 bereits zum zweiten Mal in Folge diesen Titel. Als Fairtrade-University werden Hochschulen ausgezeichnet, die das Bewusstsein und das Engagement von Hochschulakteur:innen für fairen Handel – verbunden mit der Umsetzung konkreter Projekte am Campus – fördern. Um den Titel tragen zu dürfen, muss eine Hochschule nachweislich fünf Kriterien erfüllen, die das Engagement für fairen Handel belegen. Dazu gehört, dass die Hochschule sich gemeinsam mittels eines Hochschulbeschlusses zur Förderung fairen Handelns bekennt und eine Steuerungsgruppe an der …
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Ist das Fremde zu begreifen?

Constanza Kaliks und Paula Edelstein erkunden im Gespräch, wie Interkulturalität ein Weg im 21. Jahrhundert wird und welche besonderen Herausforderungen der Pädagogik begegnen. Constanza Kaliks: Die Pandemie hat nicht nur sich selbst als Problem gebracht, sondern auch erneut die Möglichkeit, ja Notwendigkeit, Probleme zu sehen, die schon seit Jahrzehnten in der Welt sind. Eine dieser großen Herausforderungen ist die Verschärfung von Situationen extremer materieller Entbehrung und Verletzlichkeit. Nicht alle Menschen kommen auf die Erde in eine Situation, die ihnen all die Möglichkeiten schenkt, die ein menschenwürdiges Umfeld zulässt. Diese Tatsache hat sich durch die Pandemie verschärft. Ein Beispiel davon beschreibt der …
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Kein Raum für Missbrauch:

Schülerinnen und Schüler vor Gewalt schützen Mit der soeben erschienenen Broschüre „Gewaltprävention an der Waldorfschule“ gibt der Bund der Freien Waldorfschulen seinen Mitgliedseinrichtungen einen hilfreichen Leitfaden für dieses sensible Thema an die Hand. Jedes Kind hat einen Anspruch auf Vertrauen und Sicherheit und auf besondere Fürsorge und Unterstützung – was sich so selbstverständlich anhört, wird nicht immer selbstverständlich umgesetzt. Im Wissen um die Möglichkeit, dass in allen Einrichtungen, in denen Erwachsene mit Kindern arbeiten, die asymmetrischen Machtverhältnisse im schlimmsten Fall zu Machtmissbrauch führen können, hat der Bund der Freien Waldorfschulen (BdFWS) dazu aktuell eine Broschüre veröffentlicht, die sich an alle Verantwortlichen einer …
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Ankommen, Mitarbeiten, Mitgestalten: die drei Phasen des Freiwilligendienstes

Hannah Dilling reiste im Herbst 2019 für ihren Freiwilligendienst nach Indien, um dort in der Uday Waldorf Inspired School in Jaipur gemeinsam mit zwei weiteren Freiwilligen mitzuarbeiten. Aus den geplanten zwölf wurden aufgrund der Corona-Pandemie lediglich sieben Monate. In ihrem Abschlussbericht beschreibt sie ihre Erfahrungen aus dieser Zeit und wie sie sich trotz der verkürzten Aufenthaltsdauer weiterentwickeln und einbringen konnte. Sieben Monate in Indien – die Zeit ging rasend schnell vorbei. Grund dafür war sicherlich, dass wir alle mit einem ganzen Jahr im Freiwilligendienst gerechnet hatten, zum anderen habe ich mich nach einiger Zeit einfach so an den Alltag mit den …
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  • Kurz gemeldet

    Wesensgemäße Bienenhaltung im Krankenhausgarten

    Die anthroposophische Filderklinik bei Stuttgart hat neuerdings eine Bienenkiste in ihrem Garten, der praktischerweise an Streuobstwiesen und ein Naturschutzgebiet angrenzt. Die Idee dazu entstand im Rahmen eines Nachhaltigkeits-Wettbewerbs der Klinik, für den Mitarbeitende Vorschläge einreichen konnten. In Kooperation mit einem Demeter-Imker zogen nun die Bienen aufs Klinikgelände.

    „Wolfgang Pfau habe sich spontan gemeldet, das Bienenvolk für die Klinik sei bereit zum Einzug. Er habe ein junges Volk mit alter Königin mitgebracht. Diese sei allerdings nicht erkennbar, denn er wolle sie nicht farblich kennzeichnen. Zudem habe er ein sanftmütiges, tolerantes und antirassistisches Bienenvolk ausgesucht, scherzt Pfau.“

    (Stuttgarter Nachrichten)

    Hilma Af Klint: Initiate of a Long Lineage of Cosmic Prophets

    Die große Ausstellung über die schwedische Malerin Hilma af Klint (1862-1944), die 2018/19 im Guggenheim in New York mit über einer halben Million Besucher:innen alle Rekorde sprengte, ist nach Australien gewandert: Die Art Gallery of New South Wales zeigt bis zum 19. September „Hilma af Klint: The Secret Paintings“. In diesem Zusammenhang sind auch wieder einige Beiträge erschienen, die das Verhältnis der Künstlerin zur Anthroposophie und Rudolf Steiner diskutieren – Steiner hatte sich ja bei einem Atelierbesuch 1908 wenig ermutigend zu ihrem Werk geäußert. Hier vermutet der Autor, das könne mit Steiners Konflikten mit der Theosophischen Gesellschaft zusammenhängen, wodurch er den spiritistischen Kontext der Malerin kritisch gesehen habe. (Mutual Art, Michael Pearce)

    Troxler-Schule stellt Weichen für nachhaltigere Zukunft

    Die heilpädagogische Troxler-Schule in Wuppertal nimmt am Pilotprojekt „CO2ero – Klimaneutrale Waldorfschulen“ und darüber hinaus auch am NRW-Landesprogramm „Schule der Zukunft“ teil, das ebenfalls Nachhaltigkeitsfragen in den Blick nimmt. Dank Solarzellen auf dem Dach erzeugt die Schule bereits ihren eigenen Strom, geheizt wird mit Fernwärme aus einem Müllheizkraftwerk. Die nächsten Stellschrauben sollen Faktoren wie das Mittagessen oder Mobilität sein.

    „Die meisten Schüler werden morgens mit Kleinbussen zur Schule gebracht. Die wenigsten von ihnen sind in der Lage, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Bei den Lehrern sieht Hartwig Schürmann allerdings Potential: „Was kann uns dazu motivieren, uns umweltfreundlich zu bewegen?“ Der Umgang mit der Natur und das Anpflanzen von Gemüse ist hingegen schon lange Tradition an der Schule. Die Schüler lernen viel über sinnliche Erfahrungen. Wenn sie sehen, wie Möhren und Bohnen wachsen und diese anschließend in der Schulküche selbst verarbeiten, verinnerlichen sie automatisch eine gesunde Ernährung.“

    (Westdeutsche Zeitung)

10-jähriges Jubiläum

Ambulanter Hospizdienst Odilie e.V. in Bonn Wenn ein Geist stirbt, wird er Mensch. Wenn der Mensch stirbt, wird er Geist Novalis Im Juni 2011 wurde der Ambulante Hospizdienst Odilie e.V. als …
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Wer spricht für die Jüngsten?

Die Folgen der Corona-Maßnahmen sind für die Kleinsten drastischer als für Erwachsene. Eine Frage der Verantwortlichkeit wächst daraus für die Debatte um die Verhältnismäßigkeit. Die …
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Mehr Natur für Kinderorte

was man liebt, das schützt man auch Was können wir im Rahmen der Naturpädagogik tun, um die Außengelände von Kinderorten vielfältig und reich an Erlebnismöglichkeiten im …
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Antony Gormley

Learning to Be Ausstellung bis 24.04.2022 Das SCHAUWERK Sindelfingen zeigt eine umfangreiche Einzelausstellung des britischen Bildhauers Antony Gormley (*1950 London). Ausgezeichnet mit dem Turner Prize und dem …
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Die Gen-Schere kontrollieren!

Grüne, SPD und CDU reagieren auf Aufruf zur ‚Neuen Gentechnik‘ Die Kanzlerkandidat*innen von Grünen und SPD, Annalena Baerbock und Olaf Scholz haben auf einen Aufruf zur …
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