Freie Waldorfschule Vordertaunus
Die Freie Waldorfschule Vordertaunus wurde am 21. Mai als erste Waldorfschule mit dem Zertifikat für Waldorf Berufseinführung (WABE) der LAG der Freien Waldorfschulen ausgezeichnet. Die feierliche Übergabe des Zertifikats wurde durch den Geschäftsführer der LAG Dr. Steffen Borzner sowie die Referentin für Lehrerbildung Christiane Walf vorgenommen.
WaldorfschülerInnen mit ihrer Schule überwiegend zufrieden
Die hohe Unzufriedenheit der Kinder und Jugendlichen in Deutschland mit ihrer Schule gilt so nicht für die Waldorfschülerinnen und -schüler. Darauf weist der Bund der Freien Waldorfschulen (BdFWS) anlässlich der Veröffentlichung der Children’s World Studie der Goethe-Universität Frankfurt hin. Nach der 2013 veröffentlichten Studie „Bildungserfahrungen an Waldorfschulen“  fühlen sich 91,7 Prozent der WaldorfschülerInnen an ihrer Schule wohl.
Guys and Dolls - ein Märchen vom Broadway
Glücksspiel, Seelenrettung und falsche Heiratsversprechen, das ist der Stoff des 50er Jahre Broadwaymusicals, den die Schüler und Schülerinnen der 10. Klasse der Freien Waldorfschule Erftstadt in diesem Mai auf die Bühne brachten. Unter der Regie von Tony Dunham und Anne Simmering entstand das ungewöhnlich inszenierte Musical nach der englischen Vorlage von Frank Loesser. Die Bühne war spartanisch als Laufsteg ausgestattet und zentral in der Schulaula platziert.
Eine gute Konfliktkultur, eine konkretere Ausgestaltung der Eltern-Mitarbeit und eine institutionell verankerte Gruppe von Lehrern und Eltern für die Organisationsentwicklung dies sind nur einige der entscheidenden Punkte, die zu einer erfolgreichen Gestaltung der Zukunft von Waldorfschulen aus organisationstheoretischer Perspektive beitragen können.
Nordirak
Sherin*, 9 Jahre, drängt sich an die Notfallpädagogin. Seit das ehrenamtliche deutsche Team der Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. im Flüchtlingslager arbeitet, weicht sie der Einsatzleiterin kaum von der Seite. Was das jesidische Mädchen, das mit ihrer Familie aus dem Sindjar-Gebirge geflohen ist, alles durchmachen musste können die Notfallpädagogen nur erahnen. Sie spricht nicht darüber.
Wie sich soziale Brisanz verschärft
Während die Welt geografisch immer näher zusammenrückt, driftet sie ökonomisch weiter auseinander. Das belegen die jüngsten Zahlen zur Verteilung des privaten Vermögens auf der Erde. Ein Prozent der Weltbevölkerung ist vom Jahr 2016 an reicher als die restlichen 99 Prozent. Das geht aus einer Studie von Oxfam hervor, einem Verbund unabhängiger Hilfswerke. Während des Zweiten Weltkriegs in Großbritannien gegründet, engagiert sich Oxfam in vielen Ländern für mehr soziale Gerechtigkeit.
Bienen als Umweltspäher
Immer mehr Studien zeigen: Der ungehemmte Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft ist eine der Hauptursachen für den erschreckenden Verlust von bestäubenden Insekten, Amphibien und Singvögeln, den wir zurzeit erleben. Kontrollen, um die Ausbringung der hochgiftigen Pestizide zu überwachen, finden praktisch nicht statt.
Biodynamische Wirtschaftsweise und menschengemäße Ernährung sind zwei Seiten einer Medaille. Schon beim Gründungsimpuls vor 90 Jahren war die Frage der Qualität von Nahrungsmitteln entscheidend für die Initiative der Bauern, die Rudolf Steiner um Hinweise für eine zukunftsfähige Agrarkultur gebeten hatten. Die Landwirtschaftliche Sektion am Goetheanum in Dornach/Schweiz betrachtete bei ihrer Internationalen Ernährungstagung Anfang Mai 2014 den Prozess der Bewegung und Veränderung, der sich vom Anbau über die Verarbeitung bis zum Essen und Verdauen durchzieht.