Die Geburtsstunde der Biodynamischen Wirtschaftsweise
Pfingsten 1924. Rudolf Steiner hält auf Gut Koberwitz bei Breslau seine acht Vorträge zum Gedeihen der Landwirtschaft. Eine Gruppe Bauern, die sich von der Anthroposophie inspiriert fühlt, hat den visionären Vordenker dazu gedrängt. Sie erhofft sich von Steiner konkrete Hilfestellungen für eine zukunftsfähige Agrarkultur. Die Landwirte sind besorgt, weil die Qualität der Lebensmittel, die Fruchtbarkeit der Böden und die Gesundheit von Pflanzen und Tiere spürbar nachgelassen haben.
Die Anfänge der Eurythmie
Vorbereitung und Beginn, die Jahre von 1907 bis 1912 – aus der jüngst vorgelegten Studie ‹Eurythmie: Entstehungsgeschichte und Portraits ihrer Pioniere›. Man kann davon ausgehen, dass Rudolf Steiner schon bald nachdem ihm die Bedeutung des künstlerischen Elementes für die geisteswissenschaftlichen Bestrebungen aufgegangen war, auch begann, nach einer neuen, spirituellen Bewegungskunst zu suchen.
Klassik meets Moderne - von Brahms bis Hip-Hop
Kurz vor Weihnachten war es wieder soweit! 128 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 12 zeigten, teils in der Turnhalle der Freien Waldorfschule Erftstadt, teils in der katholischen Kirche St. Barbara in Oberliblar die Ergebnisse der diesjährigen Musikprojekte. Neben dem normalen Unterrichtsprogramm hatten alle Beteiligten klassenübergreifend 16 Wochen lang dreimal wöchentlich geprobt.
Die Oberstufe der Helmut von Kügelgen-Schule hat den Unterricht in den neuen Räumen in der Siemensstraße aufgenommen. Mit unermüdlichem Eifer zogen Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer im Januar in die neuen Räume ein. Der jetzige Schulstandort an der Thomas-Mann-Straße wurde mit dem Ausbau der Oberstufe allmählich zu klein. Nun werden die obersten vier Klassen der Stufen acht, neun, zehn und elf in dem Bosch Rexroth Gebäude an der Siemensstraße in der Erdgeschossebene ihren Unterricht haben. Die unteren Klassen werden zunächst am jetzigen Standort bleiben.
Ein Bär macht Mut
Gestern war Luisa Tegtmeyer im Gefängnis. Sie ist wieder durch lange, kahle Flure gelaufen, die so verzweigt sind, dass man sich in ihnen verläuft, hat unzählige schwere Stahltüren passiert und im Besucherraum zwischen grün gestrichenen Wänden, klinisch weißen Tischen und abgenutztem Spielzeug Eltern mit ihren Kindern gesehen. Die Studentin war zu einem Termin mit der Leiterin der Justizvollzugsanstalt, kurz: JVA Köln vor Ort, um die nächsten Schritte ihres Projektes zu besprechen.
Neues Handbuch Inklusion mit Beitrag aus der LAG
45 Autoren, viel Engagement und unzählige gute Ideen man sieht dem neu erschienene Praxisbuch „Inklusion Vielfalt gestalten“ die Arbeit an, die darin steckt. Doch die Mühen haben sich gelohnt. Das Werk bietet einen breiten Querschnitt an aktuellen Beiträgen zu ganz verschiedenen Aspekten der Inklusion, von den Grundlagen und der Diagnose über gesellschaftliche und juristische Rahmenbedingungen bis hin zu Ausblicken und zukunftsträchtigen Projekten und Praxisbeispielen.
Trau Dich
PädagogInnen, Eltern, OberstufenschülerInnen und MitarbeiterInnen waren unter dem Titel „Trau Dich“ von einem Thementag zur Gewaltprävention in pädagogischen Einrichtungen angesprochen, zu dem die Verbände der Waldorfpädagogik im Januar nach Kassel eingeladen hatten. Veranstalter waren der Bund der Freien Waldorfschulen (BdFWS), die Vereinigung der Waldorfkindergärten und Anthropoi, der Bundesverband anthroposophisches Sozialwesen
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen (GdO) haben die Gefleckte Heidelibelle (Sympetrum flaveolum) zur Libelle des Jahres 2015 gekürt. Während die Libellenart früher häufig war, ist sie heute nur noch selten zu entdecken. Dies liegt vor allem am Biotopschwund: Feuchtwiesen, Überschwemmungsflächen in Flussauen und Moortümpel, an denen sich die Libellenart von Mai bis Oktober bevorzugt aufhält, werden immer seltener.