Barfuß denken
Bare Menschenfüße und kleine Wesen auf sechs Beinen wuseln, schlurfen, springen durch den Sommer 2014 im Park von Schloss Freudenberg. Für das sinnliche Erleben des Gehens, des aufrechten Gangs und der Bewegungsentfaltung beim Gehen liegt den Gästen des Erfahrungsfeldes der erweiterte Barfußweg zu Füßen. Er führt durch Wald, Feld und Wiesen, über Stock und Stein. Jeder, der sich auf den Weg macht, verspürt die Belebung seiner Füße und Beine. Nachhaltig, auch noch beim Einschlafen am Abend.
AnthroposoWie?
Was passiert, wenn nach sehr langer Tradition die Vorbereitung der Jahresversammlung der Anthroposophischen Gesellschaft in die Hände der Jugend gelegt wird? Mehr als 500 Teilnehmer durften dieses schöne Ereignis erleben! Für vier Tage gestalteten sie die Räume und das Gelände der Freien Waldorfschule Uhlandshöhe in Stuttgart zu einem Fest der Begegnung.
Bewegt durch Zeit und Raum
Am Freitag den 13. und Samstag den 14. Juni 2014 brachte die 11. Klasse der Freien Waldorfschule Sankt Augustin ihr Theaterprojekt „Das Nudelparadoxon  Konsequent-aldent in der Experimentierküche“ auf die Bühne. „Eine gute Spaghetti ist ein Meisterwerk. Die braucht Liebe und Sorgfalt und Zeit.“
Das Memorandum ‹Reflexive Neurowissenschaftt›, das vor Kurzem veröffentlicht wurde, sagt, was die Resultate der Hirnforschung nicht sagen können. Milliarden werden für die Hirnforschung ausgegeben. Zum zehnten Jahrestag eines dazumal mehr als ambitiösen, hirndeterministischen Manifestes zu den erhofften Kapazitäten und Perspektiven der Neurowissenschaften publizierte Anfang März dieses Jahres die Zeitschrift ‹Psychologie heute› das Memorandum ‹Reflexive Neurowissenschaft›. Wissenschaftler von namhaften Universitäten ziehen Bilanz und die fällt keineswegs positiv aus.
Das Erfahrungsfeld der Sinne
Mit dem Erfahrungsfeld der Sinne EINS+ALLES gehört die Christopherus Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Laufenmühle e.V. in Welzheim zu den 100 Preisträgern des bundesweiten Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2014. Der Wettbewerb steht in diesem Jahr im Zeichen des Mottos „Innovationen querfeldein Ländliche Räume neu gedacht“.
Gründungs-Schulleiter verstorben
Der Schulgründer der Helmut von Kügelgen-Schule, Joachim Sartorius, ist nach langer, schwerer Krankheit am Freitag, den 18. Juli verstorben. Der leidenschaftliche Pädagoge hat die Schule, die auf der Grundlage der Waldorfpädagogik arbeitet, im Jahre 2008 mit Kindern, Eltern und weiteren Kolleginnen gegründet. Es war der Wunsch vieler Eltern und Schüler die Joachim Sartorius dazu bewogen, in Fellbach eine Schule in freier Trägerschaft als gGmbH zu gründen. In der Pädagogik neue Wege zu gehen, motivierte den tatkräftigen Waldorfpädagogen zu dieser Gründungsinitiative.
Verliebt in einen Stein
Am Anfang hört man nur das Klopfen von Hämmern und Meißeln auf Stein. Acht Wochen lang verbringen Studenten der Bildenden Kunst im ersten Studienjahr in Norwegen. Sie wohnen in Hütten auf einem abgelegenen Hof, versorgen sich in einer gemeinschaftlichen Küche selbst und haben die Arbeitsplätze direkt vor der Türe oder auf dem weitläufigen Gelände. Wer will, kann schon vor dem Frühstück an seinem Stein arbeiten. .
Der Klimawandel sowie die zunehmende Macht großer Saatgutkonzerne bedrohen die Artenvielfalt regionaler Sorten. In Nepal engagieren sich deshalb Kleinbauern für eine gemeinsame Saatgutbank. „Mehr als 90 Prozent des Saatgutes für Gemüse in Nepal ist derzeit nicht indigen. Es besteht die reale Gefahr, dass unser lokales Saatgut ganz verschwindet“, so Krishna Timilsina. Er leitet eine der älteren Kooperativen im Kathmandutal. Deshalb wollen Kleinbauern verschiedener Kooperativen gemeinsam eine Saatgutbank aufbauen.