Rosenkreuzer-Impulse zur Erneuerung der Gesellschaft

Originalwerke aus der Bibliotheca Philosophica Hermetica am Goetheanum

Die Bibliotheca Philosophica Hermetica Amsterdam zeigt ihre Ausstellung ‹Göttliche Weisheit – Göttliche Natur› von 5. bis 30. Mai am Goetheanum. Zu sehen sind Manuskripte und Bildmaterial der Rosenkreuzer-Manifeste von 1614 bis 1616. Vertieft werden die Inhalte in einer Tagung.

Die Ausstellung bietet ein außergewöhnliches Spektrum an Bildmaterial und Büchern, das in Deutschland im frühen 17. Jahrhundert erschien. Die Rosenkreuzer-Manifeste ‹Fama fraternitatis›, ‹Confessio fraternitatis› und ‹Chymische Hochzeit› richteten sich an die Gelehrten Europas und zielten auf eine soziale, spirituelle, wissenschaftliche und künstlerische Erneuerung der Gesellschaft. Es werden auch verwandte Quellen, welche die Beziehung von Gott und Natur sowie von Makrokosmos und Mikrokosmos zum Ausdruck bringen, präsentiert. Sie stammen aus den Werken von Heinrich Kunrath, Daniel Mögling, Stephan Michelspacher, Robert Fludd und Michael Maier und entstanden in den Jahren 1616 bis 1618.

Die weltweit größte Sammlung von Manuskripten und Büchern der hermetischen Tradition in der von Joost Ritman 1984 gegründeten Bibliotheca Philosophica Hermetica hat in Amsterdam, das in der Zeit Spinozas ein Zentrum für böhmische Esoterik war, ein reges Interesse an den zuvor vergessenen Schriften erweckt und mit zur Einrichtung eines Lehrstuhls für Western Esotericism an der Universität Amsterdam geführt. Aufgrund eines gemeinsamen Interesses an der rosenkreuzerischen Tradition und in Verbindung mit der Tagung ‹Die Chymische Hochzeit des Christian Rosenkreutz› macht die seit 2014 durch Europa wandernde Ausstellung von 5. bis 30. Mai Station am Goetheanum. Esther Ritman, Direktorin der Bibliotheca Philosophica Hermetica, wird die Ausstellung am 5. Mai eröffnen.

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Aussstellung ‹Göttliche Weisheit – Göttliche Natur. Die Botschaft der Rosenkreuzer-Manifeste in der Bildsprache des 17. Jahrhunderts›, 5. bis 30. Mai 2017, Mittwoch bis Sonntag, 15 bis 18.30 Uhr, Goetheanum, Terrassensaal, Eintritt: 5 Franken. www.sbk.goetheanum.org/ausstellungen

ww.goetheanum.org/8504.html

Ansprechpartnerinnen:

Christiane Haid und Sibylle Sunda, Tel. +41 61 706 43 82, ssw@goetheanum.ch