Keine Ölförderung im Wattenmeer

Seit 2009 gehören die Wattenmeer-Gebiete der Nordsee zum Weltnaturerbe der Unesco. Genau dort - mitten im Nationalpark - will der Konzern Dea weitere Ölquellen ausbeuten. Die Anträge für erste Erkundungsbohrungen liegen den zuständigen Ministerien vor. Für das Land Schleswig-Holstein hat es jetzt Umweltminister Robert Habeck in der Hand, die Pläne des Ölkonzerns zu verhindern. Greenpeace-Aktivisten haben deshalb Ende März auf einem der geplanten Bohrplätze vor Schleswig-Holsteins Küste mit dem Modell eines Bohrturms protestiert. Doch Umweltminister Habeck hat sich nur halbherzig gegen die Pläne von Dea ausgesprochen. Greenpeace fordert deshalb dazu auf, dem Grünen-Politiker eine Protestmail zu schreiben und ihm deutlich zu machen, dass er das unersetzliche Naturerbe Wattenmeer nicht für den kurzfristigen Profit eines Unternehmens aufs Spiel setzen darf.