GLS Bank setzt Chancengleichheit vorbildlich um

Die GLS Bank wurde für ihre Frauenförderung und den gezielten Abbau von Diskriminierung ausgezeichnet. Sowohl im Unternehmen als auch bei den Bankgeschäften ist Chancengleichheit eine Voraussetzung. Dafür erhielt sie den „German Award for Excellence“ von der Deutschen Gesellschaft für Zertifizierung (DQS).

Die Jury überzeugte die systematische Berücksichtigung der Chancengleichheit bei der Kreditvergabe. Die Verletzung von Frauenrechten ist ein Negativkriterium, sodass mit diskriminierenden Unternehmen keine Geschäfte gemacht werden. „Als sozial-ökologische Bank stehen wir für ganzheitliche Sichtweisen. Darum ist es für uns selbstverständlich, dass Frauen und Männer absolut gleichberechtig sein müssen“, erklärt Pressesprecher Christof Lützel. Dieser Anspruch gilt auch für die Bank selbst: Waren im Jahr 2009 28 Prozent der Führungspositionen von Frauen besetzt waren, sind es mittlerweile 43,5 Prozent.

Um eine objektive Beurteilung zu gewährleisten, wurden die anonymisierten Bewerbungen von unabhängigen Nachhaltigkeitsexperten bewertet. Prof. Dr. Katharina Spraul (TU Kaiserslautern), Dr. Peter Burauel (Forschungszentrum Jülich), Dr. Laura Marie Schons (Universität Mannheim) und Dr. Sied Sadek (DQS CFS GmbH) bildeten gemeinsam das Jurorenteam. Insgesamt erhielt die Jury 164 Bewerbungen für 12 Award-Kategorien.

Die DQS gehört zu den weltgrößten Management-Zertifizierern mit einer eigenen Nachhaltigkeitssparte (DQS CFS). Sie begutachtet weltweit Unternehmen auf nachhaltige Branchenstandards, um das Vertrauen zwischen Organisationen und Ihren Stakeholdern zu stärken. Bisher wurden bereits mehr als 50.000 Standorte in 130 Ländern zertifiziert.

Christof Lützel