Bis 13.11.

Augen. Blicke. Impressionen.

Meisterwerke des Französischen Impressionismus

Die Ausstellung »Augen. Blicke. Impressionen.« ist eine Hommage an die Meister des Französischen Impressionismus. Neben namhaften Künstlern dieser Epoche wie Claude Monet oder Auguste Renoir sind mit Armand Guillaumin und Théodule Ribot auch seltener gesehene Künstler vertreten.

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Camille Pissarro, Der Gärtner, 1899, Öl auf Leinwand, 92,5 x 65 cm

Die Gemälde, Graphiken und Plastiken stammen alle aus dem Bestand der Staatsgalerie. Die Kombination von Meisterwerken der Malerei und Skulptur mit herausragenden Arbeiten auf Papier vermittelt ein bemerkenswert geschlossenes Bild der Epoche. Hauptwerke wie Cézannes »Badende vor einem Zelt«, Monets »Felder im Frühling« und Renoirs »Am Kamin« mischen sich mit selten oder noch nie gezeigten Werken. So gelangt Edgar

Degas’ bedeutendes Pastell »Das Wannenbad, Frau sich abtrocknend« aufgrund seines konservatorischen Zustandes schon seit langem nicht mehr ausgestellt und auch nicht mehr verliehen erstmals wieder ans Licht der Öffentlichkeit.

Am Ende des Querschnitts durch die Stationen dieser Stilrichtung stehen bedeutende Werke des Postimpressionismus, wie Paul Gauguins »Wohin gehst du?«, Odilon Redons »Kämpfender Engel« sowie sein Zyklus »Les Fleurs du Mal«, der in der Staatsgalerie noch nie vollständig gezeigt wurde.

Diese Gemälde und Papierarbeiten versetzen den Betrachter in exotische und visionäre Welten.

Die Gliederung der Ausstellung folgt den klassischen Gattungen Landschaft, Bildnis, Interieur, Akt und Stillleben. Sie ermöglicht dem Besucher neue Formen der Begegnung und somit eine andere Wahrnehmung der bekannten Objekte.

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Auguste Renoir, Madame Victor Chocquet, 1875, Öl auf Leinwand

Nicht nur die thematische Gruppierung der Gattungen, sondern auch die unterschiedlichen Techniken zeugen von der Vielseitigkeit dieser Epoche.

Zahlreiche Themen- und Kurzführungen zur Mittagszeit stellen einzelne Künstler oder spannende Aspekte der Ausstellung vor. Einen Schwerpunkt bilden die Angebote für die ganze Familie, die mit Workshops und Familienführungen die Kunst des Impressionismus auf kreative Weise vermitteln.

Aus konservatorischen Gründen werden die Arbeiten auf Papier ab 23. August 2016 gegen einen vollständigen zweiten Zyklus von Graphiken und Zeichnungen ausgetauscht, so dass bei wiederholtem Ausstellungsbesuch ein besonders breiter Überblick über die selten gezeigten Werke ermöglicht wird. Das großformatige Pastell von Edgar Degas und Odilon Redons »Les Fleurs du Mal« sind von dieser Umgängung ausgenommen.

 

 

Staatsgalerie Stuttgart

Fotos: © Staatsgalerie Stuttgart