Das Leid der Kinder ist grenzenlos

Wie Notfallpädagogik Flüchtlingskindern auf der Balkanroute hilft

60 Millionen Menschen sind auf der Flucht. Etwa die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche. Viele suchen in Europa Schutz. Im Oktober und November 2015 führten die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners notfallpädagogische Kriseninterventionen für minderjährige Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos 1 und im slowenischen Flüchtlingscamp Sentilj/Spielfeld 2 durch.

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Notfallpädagogische Akuthilfe

Oous (15) floh mit seinem Onkel aus Somalia, nachdem seine Familie von einer Miliz ermordet wurde und auch er um sein Leben fürchtete. Sein Onkel starb bei der Überfahrt übers Mittelmeer. Oous erzählt, wie der Leichnam seines Onkels schließlich über Bord geworfen wurde. Wie Oous sind viele Kinder als unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ohne erwachsene Bezugspersonen alleine auf der Flucht.

Menschliches Strandgut auf Lesbos: Im Vorhof der Hölle

Die Strände der griechischen Insel Lesbos sind mit den Überresten tausender Boote und Schwimmwesten übersät. Täglich erreichen ab den frühen Morgenstunden über 100 Schlauchboote mit 7000 bis 10 000 Flüchtlingen an Bord die Insel. Dicht gedrängt stehen die Menschen in den Booten: Männer und Frauen, Mütter mit Neugeborenen, Schwangere und Alte, Kranke und Verletzte - und vor allem Kinder. Jede unvorsichtige Gewichtsverlagerung kann zum Kentern des Schlauchbootes führen. Einige, die über Bord gingen, schwimmen neben den Booten her. Über 3000 Menschen sind 2015 bereits im Mittelmeer ertrunken.

Jedes Boot, das die Küste erreicht, hat Tragödien zu vermelden. Ein fünfjähriges Mädchen weint verzweifelt über den Tod seiner Mutter, die während der Überfahrt ertrank. Die Mutter eines fünf Monate alten Säuglings trauert um den Verlust ihres Zwillingskindes. Viele der völlig durchnässten und unterkühlten Ankommenden sind dem körperlichen und psychischen Zusammenbruch nahe. Andere wirken euphorisch in der Annahme, nun das Schlimmste überstanden zu haben. Sie ahnen nicht, was sie noch erwarten wird.

Wie Ameisenstraßen ziehen sich die endlos scheinenden Flüchtlingsströme durch die gebirgige Insel. Alle sind auf der Suche nach den von der Europäischen Union errichteten, völlig überlasteten Registrierungscamps Tara Tepe und Moria. Nur wer registriert ist, hat Anspruch auf Hilfe und medizinische Versorgung sowie auf die begehrten Tickets für die Überfahrt nach Piräus. Um das Camp Moria warten fast 10 000 Menschen in langen Kolonnen dicht zusammengedrängt oft tagelang auf ihre Aufnahme ins Lager. Im strömenden Regen drohen sie in Müll und Morast zu versinken.

Dem Interventionsteam der Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners gelingt es nach Verhandlungen mit behördlichen Verantwortungsträgern, einige Kinder in lebensbedrohlichem Zustand zur medizinischen Akutversorgung ins Lagerinnere zu bringen. Fast täglich entladen sich die unmenschlichen Bedingungen in schweren Tumulten. Die Polizei versucht mit Tränengas und Schlagstöcken einen Rest äußerer Ordnung aufrechtzuerhalten.

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Flötenspiel: Slowenien

Etwa 90 unbegleitete Kinder und Jugendliche werden ohne pädagogische Betreuung am Rande des Existenzminimums von zwei Polizisten versorgt. Die Wohncontainer der Kinder sind mit Mauern, Gittern und Nato-Stacheldraht mehrfach gesichert und erinnern an Internierungslager für Strafgefangene. Innerhalb des Kindercamps greift der Lagerkoller um sich. Es herrscht eine Atmosphäre aus blanker Verzweiflung, angespannter Aggressivität und Angst. Viele der Kinder und Jugendlichen rotten sich immer wieder zusammen, ziehen schreiend durch ihren Lagerabschnitt, zerstören Möbel und zerreißen Bettüberzüge und Kleidungsstücke. Andere sitzen weinend am Boden oder hocken depressiv auf ihren Betten. Suizidversuche sind an der Tagesordnung. Bereits wenige Minuten nach Ankunft des notfallpädagogischen Interventionsteams klettert ein 13jähriger Junge die Gitterstäbe am Lagereingang empor, steckt den Kopf in den Nato-Draht und lässt sich fallen mit dem Ziel, sich die Kehle durchzutrennen. Glücklicherweise verletzt er sich nur am Kiefer. Noch während der Akutversorgung des Jungen, versucht ein 11-Jähriger sich auf einem Containerdach die Pulsadern am Nato-Draht aufzuritzen. Bei der Notversorgung des zweiten Jungen bricht ein junger Polizist auf dem Containerdach weinend zusammen: „Ich halte das nicht mehr aus! Ich werde krank daran!“

Die Kinder und Jugendliche im Lager Moria benötigen dringend pädagogische Zuwendung und stabilisierende Alltagsstrukturen, die das Internierungslager in einen „child friendly space“ verwandeln könnten. Der Camp-Manager von Moria, ein griechischer Polizeioffizier, hat dies erkannt: „Bitte bleibt! Wir brauchen Euch!“

Die weltweite Flucht: Das stellt alles bisher Gesehene in den Schatten

Nach Angaben des statistischen UNHCR Jahresberichtes waren bereits Ende 2014 fast 60 Millionen Menschen auf der Flucht3, darunter viele Kinder. Damit sind inzwischen so viele Menschen auf der Flucht, wie seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr. Die Menschen fliehen aus Not, Verfolgung und Angst. Das Ausmaß der Vertreibung weltweit stelle „alles bisher Gesehene in den Schatten“, berichtete der amtierende UN-Flüchtlingskommissar Antonio Guterres.4

Die Fluchtgründe sind vielgestaltig und komplex. Nach dem „Push- und Pull-Modell“ existieren neben Schubfaktoren, wie Krieg, Gewalt, Armut, politische, ethnische und religiöse Verfolgung) auch Sogfaktoren in Zusammenhang mit dem angestrebten Zielland, wie Sicherheit, Frieden und Wohlstand.5

Dabei gliedert sich der Fluchtprozess in drei wesentliche Phasen: In der Phase der Vorflucht werden im Heimatland Konflikte, Gewalt, Armut, existentielle Bedrohung und Perspektivlosigkeit erlebt. In der Phase der aktiven Flucht wird das Heimatland verlassen. Der damit beginnende Prozess ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig, risikobehaftet und individuell nur bedingt steuerbar. Mit dem Erreichen des Ziellandes beginnt die Phase der Nachflucht. Die psychisch-emotionalen, physisch-körperlichen, sozialen und rechtlichen Folgen der Flucht wirken sich hier erst voll aus. Kinder und Jugendliche sind hiervon in besonderem Maße betroffen.

Flüchtlingskinder im Camp von Sentilj: Notfallpädagogik stabilisiert

In schier endlosen Kolonnen schleppt sich ein Treck des Elends vom provisorisch errichteten Behelfsbahnsteig ins slowenische Flüchtlingscamp Sentilj. In langen Reihen halten sich ganze Familienverbände an Händen oder Schultern, um sich im Gedränge nicht zu verlieren. 7000 bis 10000 Flüchtlinge passieren hier täglich den Grenzübergang Spielfeld nach Österreich, begleitet von schwerbewaffneten Polizeieinheiten.

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Ankunft von Flüchtlingen: Lesbos

Arisha ist sieben Jahre alt. Von ihrer Familie getrennt steht sie panisch inmitten des Flüchtlingschaos alleine im Niemandsland zwischen Slowenien und Österreich. Nach langer Zeit gelingt es mir, mit dem schreienden Mädchen an meiner Hand, den Vater hinter einer Kette österreichischer Soldaten auszumachen. Der Versuch, das Mädchen zu seinem Vater zu bringen, bringt mir fast die Schläge eines völlig überforderten Soldaten ein, der in der Familienzusammenführung eine Destabilisierung der öffentlichen Ordnung vermutet. Erst unter Hinzuziehung des verantwortlichen Abschnittleiters gelingt es mir, Arisha ihrem Vater zuzuführen. Als ich schließlich beim Gehen zurückblicke, sehe ich, wie Arishas Vater die Hände faltet und sich tief verbeugt. In Arishas Augen leuchtet tiefe Dankbarkeit auf. Augenblicke wie diese geben den Notfallpädagogen viel Kraft und Bestätigung.

In den notdürftig geheizten Massenunterkünften herrscht drangvolle Enge. Die Menschen lagern in Decken gehüllt auf aneinandergereihten Feldbetten. Etwa 1000 Menschen fasst ein Großzelt. Überall im Lager befinden sich Messstationen, mit deren Hilfe die Gesundheitsbehörden den Ausbruch einer befürchteten Epidemie frühzeitig zu erkennen versuchen. Etwa zwei Drittel aller Flüchtlinge sind krank oder verletzt. Infektionskrankheiten, Fieber, Atemwegserkrankungen, Durchfälle und Hauterkrankungen sind weit verbreitet. Viele Verletzungen, Schusswunden oder Knochenbrüche sind mangelhaft versorgt. Im Not-Lazarett des slowenischen Roten Kreuzes herrscht Hochbetrieb. „Wir machen hier Kriegsmedizin“, beschreibt ein Arzt fast beschämt die medizinischen Versorgungsstandards.

Das unter Polizeischutz ausgegebene Essen ist knapp. Manchmal bleiben für die Letzten in der Warteschlange nur ein Löffel Suppe und ein Stück Brot. „Wir verwalten hier den Mangel“, kommentiert einer der vielen freiwilliger Helfer. Ohne sie wäre die Versorgung des Flüchtlingsstroms schon längst zusammengebrochen.

Immer wieder entladen sich ethnische Konflikte und angestaute Aggressionen aus nichtigsten Anlässen in schweren Ausschreitungen und Massenschlägereien, die dann mit massiver Polizeipräsenz niedergeschlagen werden. Inmitten einer der Tumulte reicht mir eine Mutter ihren Säugling über die Absperrung aus Verzweiflung und Sorge, er könne erdrückt werden. Zurück bleiben schließlich viele Verletzte und Verängstigte.

Kinder in solchen Situationen zu emotional zu stabilisieren und zu stützen ist das Hauptanliegen der notfallpädagogischen Helfer. Täglich bieten die Pädagogen und Therapeuten psychosoziale Hilfe an: Im Anfangskreis erschallt ein gemeinsames Auftaktlied, gefolgt von rhythmischen Klatsch- und Stampfübungen. Anschließend setzt sich der Kreis in Bewegung, um eine ein- und ausrollende Spirale zu vollziehen. Vom großen Kreis geht es anschließend in verschiedene Workshops, wie Malen, Singen und erlebnispädagogische Gruppenarbeit. Ein Abschlusskreis mit rhythmischen Übungen und einem Schlusslied beendet die Arbeit. Die Kinder werden verabschiedet und entlassen. Ein Mitarbeiter des slowenischen Zivilschutzes, der die notfallpädagogische Arbeit mit den Kindern aufmerksam beobachtet hatte, ist erstaunt, wie schnell sich bei den beteiligten Kindern eine deutlich wahrnehmbare Entkrampfung einstellt und sich die friedlich-beruhigende Atmosphäre auch entspannend auf die Erwachsenen auswirkt: „Die Arbeit mit den Kindern wirkt deeskalierend. Wir könnten durch Notfallpädagogik die Lage beruhigen und Polizeikräfte einsparen!“

Minderjährige Flüchtlinge: Warum Kinder fliehen

Minderjährige Flüchtlinge lassen sich anhand ihres Begleiterstatus unterscheiden. Ein Teil der flüchtenden Kinder und Jugendlichen werden von erwachsenen Sorgeberechtigten begleitet. Andere flüchten alleine und werden als unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UmF) klassifiziert.

Neben allgemeinen Gründen, wie Armut, Verfolgung und Gewalt, die Menschen zur Flucht treiben, können auch kinderspezifische Fluchtgründe aufgezeigt werden. Dazu gehören Zwangsrekrutierung als Kindersoldaten, Versklavung und sexuelle Ausbeutung.

Fluchttrauma: Extremstress, der sich in die Seele brennt

Kinder und Jugendliche, die ohne Begleitung flüchten, sind in vielfältiger Weise besonders belastet. Sie kommen aus Kriegs- und anderen Notsituationen und haben oft traumatische Erfahrungen mit Mord, Folter, Vergewaltigung, Vertreibung und Flucht gemacht.

Viele haben Hunger und extreme Armut erfahren. Sie erlebten den Verlust von engen Bezugspersonen, ihrer Habseligkeiten und ihrer Heimat. Außerdem mussten sie den Zusammenbruch ihrer Familiensysteme erleben. Die Erwachsenenumwelt erwies sich als unsicher, hilflos und außer Stande die Kinder in ihrer Not zu unterstützen. Dies alles stellt erhebliche Risikofaktoren für die weitere biografische Entwicklung der betroffenen Kinder und Jugendlichen dar, da stabile Bezugspersonen zu den bedeutsamsten Ressourcen für die spätere Gesundheit zählen.

Fluchttraumata entstehen kumulativ. Sie bestehen aus vielfachen Erfahrungen, die jede für sich genommen nicht unbedingt traumatisierend wirken muss, die sich aber gegenseitig verstärken und zu psychischen Verletzungen führen.6 Erfahrungen in den verschiedenen Phasen des Fluchtprozesses haben das Potential kumulativer Traumatisierung.

Das Konzept der sequentiellen Traumatisierung, das Masud Khans Theorie kumulativer Traumatisierung weiterentwickelt, „berücksichtigt die andauernden und kindspezifischen Belastungen, denen Kinder und Jugendliche im Kontext von Krieg und Vertreibung ausgesetzt sind“.7 Sequentielle Traumatisierungen „werden durch wiederholte, über einen langen Zeitraum verteilt auftretende Ereignisse ausgelöst (…)“.8 Diese sequentiellen Traumatisierungen wirken kumulativ.

Hans Keilson zeigt in einer 25jährigen Follow-Up-Studie an jüdischen Kriegswaisenkindern in Holland, dass „die extreme Belastungssituation (…) aus einer steten Folge massiver, einander verstärkender traumatischer Situationen (besteht), die auch nach dem Kriege, also nach Beendigung der Verfolgung selbst weiterging“ .9 Wie Keilson weiter belegt, treten traumatische Belastungsreaktionen oft erst in der dritten Sequenz des Fluchtablaufes auf: Man erhält „(…)den Eindruck, dass der Belastungsfaktor in seinem Kulminationspunkt erst in dieser letzten Sequenz sichtbar wird“.10 Die Ankunft in Europa bedeutet für minderjährige Flüchtlinge also nicht das Ende der Traumatisierung, sondern, dass die Trauma-Folgestörungen anhalten und die schmerzlichste Phase des Verarbeitungsprozesses erst jetzt beginnt.

Trainingsseminare: Hilfe im Umgang mit traumabedingten Reaktionen

Um auch Lehrer und Helfer zu unterstützen und ihnen notfallpädagogische Strategien im Umgang mit traumatischem Verhalten bei Kindern und Jugendlichen aufzuzeigen, wurden in beiden Ländern Seminare angeboten11.

In Athen führte das Notfallteam ein dreitägiges notfallpädagogisches Trainingsseminar für etwa 120 Lehrer, Erzieher und pädagogische Betreuer durch. Das Seminar bestand aus Referaten über Psychotraumatologie und Notfallpädagogik, aus einer Gesprächsarbeit und aus Workshops zur Erlebnispädagogik und Kunsttherapie sowie aus einem Abschlussplenum.

In Budapest fand ein eineinhalbtägiges Seminar zur Einführung in die Psychotraumatologie und Notfallpädagogik statt, das von der Vereinigung der ungarischen Waldorfschulen veranstaltet wurde. Etwa 80 Lehrerinnen und Lehrer nahmen an der Fortbildungsveranstaltung teil.

In Ljubljana nahmen etwa 50 Pädagoginnen und Pädagogen an einer schulinternen Fortbildung zur Notfallpädagogik teil. Dabei konnte auch ausführlich über die Flüchtlingssituation in Sentilj gesprochen und Hilfsmöglichkeiten erörtert werden.

Bernd Ruf

Anmerkungen:

1) Dem Kriseninterventionsteam auf Lesbos/Griechenland gehörten an: Bernd Ruf (Einsatzleitung, Sonderpädagoge), Lukas Mall (Koordination, Soziale Arbeit), Raphaela Deborah Emke (Assistenz), Minka Görzel-Straube (Waldorf- und Traumapädagogin), Astrid Hansen (Kunsttherapeutin), Verena Aalders (Heilpädagogin), Andrea Wiebelitz (Kleinkindpädagogin), Kerstin Brüggemann (Eurythmistin), Bärbel Rademacher (Waldorfpädagogin), Alys Mendus (Pädagoge), Dr. Bob Carl Witsenburg (Arzt)

2) Dem Kriseninterventionsteam in Sentilj/Slowenien gehörten an: Bernd Ruf (Einsatzleitung, Sonderpädagoge), Christopher Huditz (Koordination, Schulsozialarbeiter), Leila Schürle (Waldorflehrerin), Michele Roidt (Kleinkindpädagogin), Martin Roidt (Sonderpädagoge), Mechthild Pellmann (Kunsttherapeutin), Dimitri Vinogradov (Eurythmist), Marga Zitzmann (Psychologin), Elisa Loewe (Medizinstudentin), Dr. Maria Bovelet (Ärztin), Zoe Besand (Kleinkindpädagogin).

3) Kämper, V. (2015): 60 Millionen Flüchtlinge weltweit: Woher sie kommen, wohin sie wollen, wohin sie gehen. In: Spiegel online, 18.06.2015, 07.49 Uhr. http://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-60-millionen-menschen-weltweit-auf der Flucht.

4) Ebd.

5) Nuscheler, F. (1995): Internationale Migration. Flucht und Asyl: Opladen. 32ff

6) Khan, M. (1977): Das kumulative Trauma. In: Selbsterfahrung in der Therapie: Theorie und Praxis. München. 50-70

7) Detemple, K. (2013): Zwischen Autonomiebestreben und Hilfebedarf. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Jugendhilfe. Baltmannsweiler. 33

8) Siebert, E. (2010): Schwere Last auf kleinen Schultern. Aufgaben und Grenzen Sozialer Arbeit mit minderjährigen traumatisierten Flüchtlingen aus Kriegsgebieten. Marburg. 63

9) Keilson, H. (2005): Sequentielle Traumatisierung bei Kindern. Untersuchung zum Schicksal jüdischer Kriegswaisen. Unveränderter Neudruck der Ausgabe von 1979. Stuttgart. 426

10) Ebd. 74

11) Unser herzlicher Dank gilt unseren Kooperationspartnern Archontis Karanasio (Verein für Waldorfpädagogik Athen), Branka Strmole (Waldorfska sola Ljubljana) und Zoltan Szabo (Magyar Waldorf Szövetseg)

Foto: Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.