Medizinische Flüchtlings-Hilfe

Aktion von Gesundheit aktiv, Ärzten, Pflegenden und Havelhöhe

Seit September arbeitet in Berlin eine Gruppe von Ärzten und Pflegenden ehrenamtlich in der medizinischen Flüchtlingshilfe. Gesundheit aktiv und das Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe unterstützen das Vorhaben übergangsweise, bis die nötigen Strukturen aufgebaut sind.

„Es handelt sich um eine Erst-Aufnahme-Einrichtung: Die Menschen sind noch nicht registriert und haben deshalb auch noch keinen Zugang zur offiziellen medizinischen Versorgung“, berichtet Dr. Karl-Reinhard Kummer vom Organisationsteam. Viele Flüchtlinge haben akute Beschwerden wie Haut- oder Atemwegsinfektionen, ganz abgesehen von den seelischen Wunden, die die Strapazen der Flucht und der Abschied von der Heimat hinterlassen haben. Flüchtlinge, die einer eingehenderen medizinischen Betreuung bedürfen, werden in die Notaufnahme nach Havelhöhe gebracht.

Wichtig: Es werden dringend Übersetzer (arabisch, serbisch, russisch) benötigt sowie Zahnärzte, die bereit sind, Notfall-Sprechstunden anzubieten.

„Es wäre gut, wenn weitere anthroposophische Ärzte und Kliniken in Deutschland eine Flüchtlings-Sprechstunde aufbauen könnten“, sagt Dr. Kummer. „Gerne geben wir unsere Erfahrungen weiter. Die vielen Medikamente, auch die anthroposophischen, müssen auf Spendenbasis finanziert werden.“ Dafür bitten wir herzlich um Ihre Unterstützung!

Gesundheit aktiv

Weitere Informationen zur Initiative bei Dr. med. Karl-Reinhard Kummer: krkummer@t-online.de

Direktspenden auf das Spendenkonto:

GESUNDHEIT AKTIV

Stichwort „Medizinische Flüchtlingshilfe“

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