+c9-3-Logo.psdProjektwoche

Strahlende Gesichter in der Helmut von Kügelgen-Schule

Seit Gründung der Helmut von Kügelgen-Schule haben die Projektwochen kurz vor Schuljahresende schon Tradition. Das Besondere: Sie werden ab der Klasse 6 klassenübergreifend für alle Schüler angeboten. Ziel ist es, dass neue und oft ungewöhnliche Dinge erlernt werden. Im Mittelpunkt steht die Gemeinschaftsbildung. Schüler verschiedener Altersstufen und Lehrer treffen sich in einem anderen Umfeld und in einem anderen Rahmen. Sie begegnen sich neu und forschen miteinander. Einige der Workshops werden von Schülern moderiert.

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Nahezu wie die mysteriösen Monumente der Osterinseln muten die Masken an, die im Holzbildhauen entstanden sind.

Auch in diesem Schuljahr gab es wieder interessante Projekte: Nahezu wie die mysteriösen Monumente der Osterinseln muten die Masken an, die im Holzbildhauen entstanden. Zuerst wurden auf halbe Holzstämme Gesichter aufgemalt, dann bis zur hellen Schicht unter der Rinde geschnitzt, bis das gesamte Gesicht zum Vorschein kam.

Im Fotoshop, erläuterte Leonhard Sartorius aus der 9. Klasse, die Grundlagen des Fotografierens. Auch die Technik wie mit dem Green Screen gearbeitet wird, um Bilder in Texte oder andere Fotos einzufügen, wurde erlernt. Ferner begleitete Leonhard einige Fotoshootings und erläuterte anschließend wie die Bilder mit verschiedenen Folien, Zeichenfilter und weiteren Funktionen bearbeitet werden können.

Die „Ragazzi“ des Italienischprojekts fühlten sich wie am Strand von Ligurien, wenn sie sich gegenseitig vorstellten. Sie befragten sich über ihre Herkunft, die Familien und die Hobbys. Ihre Sprachkompetenz wuchs bis dahin, dass man zum gemeinsamen Schwimmen und Eis essen eingeladen wurde.

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Vögelhäuschen, Arbeiten mit Weiden.

Arbeiten mit Weiden: Auf der Basis eines vorbereiteten geflochtenen Weidenkreuzes arbeiteten sich die Schüler über einen Rand, die sogenannte „Kimme“ und zu „Staken“, längsgesteckten und gebogenen Weiden hoch. Diese wurden dann oben kunstvoll zum „japanischen Auge“ verbunden. Dadurch entstand ein rustikales Vogelhäuschen.

Sinnlich ging es zu beim Workshop der magischen Düfte. Aus Resten von Paraffinkerzen, die im Wasserbad geschmolzen und mit ätherischen Ölen, wie zum Beispiel Lavendel gemischt wurden, gossen die eifrigen Schüler Duftkerzen. Doch sie sorgten auch für das Wohlbefinden der Haut: Mit Glycerin und Bienenwachs formten sie Seifen und Badekugeln, oder reicherten mit getrocknetem Lavendel Duftsäckchen oder Badesalze an. WELLNESS PUR!

Den „Blues“ hatten sechs Jungs sicher nicht nur auf der Gitarre, denn sie waren fröhlich im Rhythmus. Sie hatten als Gitarrenneulinge zuerst erklärt bekommen, wie dieses Instrument funktioniert und welches Zubehör es dazu gibt. Auch gab es eine kurze Einführung in die Pentatonik. Anfangs spielten diese Bluesboys auf leeren Saiten, später kamen leichte Akkorde dazu. Die Gitarristen, die schon Vorkenntnisse hatten, spielten dazu eine anspruchsvolle Begleitung.

Am vorletzten Schultag versammelten sich alle Schüler der Schule, um die Arbeiten aus den verschiedenen Workshops ihren Mitschülern zu präsentieren. Kurz vor Schuljahresende fand so die Schulgemeinschaft zusammen, um dann in die wohlverdienten Ferien zu gehen.

Helmut von Kügelgen-Schule

Fotos: Helmut von Kügelgen-Schule