Vorreiter feiert 5. Geburtstag

Mit Investitionen Entwicklung fördern

Es ist über fünf Jahre her, dass sich verschiedene Akteure zusammenschlossen, um entwicklungspolitische Kriterien für ethische Investments zu entwickeln. Aus diesem Zusammenschluss entstand der FairWorldFonds, der in diesem Jahr sein fünfjähriges Bestehen feiert und bereits ein Volumen von über 280 Mio. Euro aufweist.

Auf Initiative von Brot für die Welt und dem SÜDWIND-Institut beteiligte sich die GLS Bank an der Konzeption des entwicklungspolitisch orientierten Fonds. Seit der erfolgreichen Gründung des Fonds ist die GLS Bank, gemeinsam mit der Bank für Kirche und Diakonie, als Vertriebsbank tätig.

Kriterienausschuss

Auch in dem mit Entwicklungsexperten besetzten Kriterienausschuss ist die GLS Bank seither vertreten. Der Ausschuss beschäftigt sich mit Fragen wie: Finden sich auch Unternehmen in Schwellen- und Entwicklungsländern, die den Kriterien gerecht werden? Wo ziehen wir eine Grenze und schließen Aktivitäten aus? Was sind auf der Positivseite die Tätigkeiten, die wir explizit fördern möchten? „Wir sind sehr froh, die Entwicklung des FairWorldFonds von Anfang an begleitet zu haben“, erklärt Thomas Jorberg, Vorstandssprecher der GLS Bank. „Als sozial-ökologische Bank ist es für uns natürlich wichtig, unseren Kundinnen und Kunden ein möglichst vielfältiges Angebot zu bieten.“

Der Kriterienausschuss tagt weiterhin regelmäßig, um neue Unternehmen für das Anlageuniversum zu prüfen und auch aktuellen Entwicklungen gerecht zu werden. Unterstützt wird der Ausschuss dabei von der imug Beratungsgesellschaft, die als nachhaltige Ratingagentur die Fondstitel gemäß der vom Ausschuss vorgegebenen Kriterien prüft.

Erfolgreiche Fondsentwicklung

Das Volumen des als Mischfonds konzipierten FairWorldFonds beträgt mittlerweile über 280 Millionen Euro. Zur Feier des Jubiläums hatte Brot für die Welt im März eine Podiumsdiskussion zum Thema „Fair investieren Entwicklung fördern, geht das?“ organisiert. Unsere Antwort ist:

"Ja, das geht!“, ist Thomas Jorberg überzeugt.

Christof Lützel