Nothilfe für die Menschen in Nepal

Das Sozial-Pädagogische Zentrum für Lebensgestaltung im Alter, Frankfurt am Main, hat aufgerufe, Spenden für die Menschen in Nepal an den Verein Shanti Leprahilfe Dortmund e.V. zu richten.

Die Nachrichten und Bilder vom verheerenden Erdbeben in Nepal erschüttern uns alle. Ich war selbst vor einem Jahr dort unterwegs, habe Waldorfschule und Demeter-Landwirtschaft in der Nähe von Kathmandu sowie ein vorbildliches soziales Projekt direkt in Kathmandu kennen gelernt und bin angesichts der Bilder von vertrauten Orten entsetzt über das Ausmaß der Zerstörung: so ähnlich muss es in unseren Städten bei Kriegsende ausgesehen haben…

In den Pflegebereichen des Sozial-Pädagogischen Zentrum e.V. in Frankfurt arbeiten nun schon seit einigen Jahren Medizinstudentinnen und studenten aus Nepal, die darum gebeten haben, dass wir hier nach unseren Möglichkeiten mithelfen, die akute Not ihrer Landsleute zu lindern und beim Wiederaufbau ihrer Heimat mitzuhelfen.

Und bevor Sie aus einem ähnlichen Hilfsimpuls heraus Spenden an anonyme Wohlfahrtskonzerne geben, möchte ich Ihnen die eingangs beschriebenen Projekte in Kathmandu und Umgebung an Ihr Herz legen: sie wurden vor etwa 30 Jahren von einer „Waldorf-Mutter“ aus Dortmund ins Leben gerufen und seither maßgeblich organisatorisch und finanziell getragen von ihrem Verein Shanti Leprahilfe Dortmund e.V..

Marianne Grosspietsch, ihr Sohn und mehrere deutsche Freiwillige sind „zufällig“ wenige Tage vor dem Erdbeben in Kathmandu angekommen, organisieren dort nahezu rund um die Uhr Erste Hilfe, Medikamenten-, Lebensmittel- und Trinkwasserversorgung, u.a. durch ein Feldlazarett mit Feld-küche auf dem Gelände der von ihr gegründeten Hape-Kerkeling-Klinik (s. Foto). Sie werden in Kürze unterstützt durch ein Team der „Freunde der Erziehungskunst“, die psychologisch geschulte Freiwillige nach Kathmandu entsenden werden, um dort schwerpunktmäßig Kinder mit traumatischen Erlebnissen zu versorgen.

Sie können diese wichtige Arbeit vor Ort unterstützen durch eine Spende auf das o.a. Konto des Vereins - ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung berichten, dass er eine vorbildliche Arbeit leistet.

Ich hatte selbst das Glück, im vorigen Jahr eine 30 Jahre zuvor maßgeblich von einer Dortmunder „Waldorf-Mutter“ in Kathmandu gegründete Initiative kennenzulernen, die inzwischen dort eine sehr vorbildliche Arbeit auf verschiedenen Gebieten leistet (Medizin, Heilpädagogik, Waldorfpädagogik, bio-dynamische Landwirtschaft), mit reger Unterstützung vieler jugendlicher „volunteers“ aus aller Welt, insbesondere aus deutschen Waldorfschulen.

 Uwe Scharf

Weitere Informationen:

Verein Shanti Leprahilfe Dortmund e.V.; Vorstand: Marianne Grosspietsch, Christa Schaaf, Heinke Reuter, Bärbel Puchert.

www.shanti-leprahilfe.de

Sozial-Pädagogisches Zentrum für Lebensgestaltung im Alter - Frankfurt am Main, Hügelstraße 69, 60433 Frankfurt am Main Tel.: 069-53 09 30.

Spendenkonto:

KD-Bank Dortmund

BIC: GENODED1DKD

IBAN DE92 3506 0190 0000 9239 23

www.shanti-leprahilfe.de