LAG - Vorstandswahl, Waldorfpädagogik und Schulpolitik

Der alte Vorstand ist auch der neue das bestätigten die Delegierten der Freien Waldorfschulen in Hessen LAG e. V. auf ihrer Mitgliederversammlung am 6. Mai 2015 im Rudolf-Steiner-Haus Frankfurt.

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Vorstand der LAG (von links):

Michael Streibel (Elternvertreter FWS Wetterau), Eva Wörner (GF FWS Frankfurt), Claudia Heinbach (Elternvertreterin ASS), Friedrich Midinet (Lehrer FWS Wetterau), Frank Schmidt (GF RSS Dietzenbach)

Es fehlen: Dieter Vogel (Lehrer FWS Darmstadt), Werner Koch (FWS Wiesbaden)

Der Vorstand, der sich aus Vertretern von Eltern, Lehrern und Geschäftsführern der hessischen Waldorfschulen zusammensetzt und alle drei Jahre neu gewählt wird, wurde von den Anwesenden einhellig für sein außerordentliches ehrenamtliches Engagement gewürdigt.

Die Wahl des Vorstands war auch Anlass, die Entwicklung der LAG im letzten Jahr Revue passieren zu lassen und einen Ausblick auf die weiteren Themenschwerpunkte zu geben. Eine erfreuliche Entwicklung stellt die Bildung mehrerer Gründungsinitiativen für Waldorfschulen dar, die von der LAG unterstützt werden.

Zwei tragende Säulen der Arbeit sind außerdem die Bereiche Lehrerbildung und Inklusion, die jeweils durch eigene Fachreferate kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Öffentlichkeitsarbeit und politische Arbeit gewinnen ebenfalls zunehmend an Bedeutung, um das Besondere der Waldorfpädagogik mehr ins allgemeine Bewusstsein zu rücken und die Zukunft der Waldorfschulen und damit auch ein wichtiges Stück Bildungsvielfalt in Hessen zu sichern, betonte der Geschäftsführer Dr. Steffen Borzner in seinem Bericht zur Arbeit der Landesarbeitsgemeinschaft.

Die LAG hat derzeit 19 Mitglieder, darunter die 10 hessischen Waldorfschulen, 7 heilpädagogische Schulen sowie Lehrerseminare in Frankfurt und Kassel.

Freie Waldorfschulen in Hessen LAG e. V.

Foto: Freie Waldorfschulen in Hessen LAG e.V.