Goetheanum

Aufruf Sonderspende

Die Mitglieder der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft haben die neue Große Bühne und die Sanierung der Außenhülle des Goetheanum maßgeblich finanziert. Um nach diesen Zusatzbelastungen auch die laufenden Kosten aufzubringen, ruft der Schatzmeister Justus Wittich zu einer Sonderspende auf.

Das Goetheanum ist als Zentrum eines weltweit tätigen Netzwerks spirituell engagierter Menschen zivilgesellschaftlich tätig. Es finanziert seine Tätigkeiten durch Mitgliedsbeiträge, freie Zuwendungen sowie Eintrittskarten für Veranstaltungen. In Einzelfällen werden auch öffentliche Mittel beantragt. 

Die Aufwendungen der Mitglieder decken jedoch nicht immer im nötigen Maße die laufenden Kosten, wie die Jahresrechnung 2014 zeigt. Justus Wittich: «Durch die wich-tigen und großen Projekte sind die freien Spenden für den laufenden Haushalt und leider auch die Mitglieds—bei-träge eingebrochen.» Die finanzielle Situation ist zudem vom starken Franken geprägt: Das Goetheanum bezieht 80 Prozent seiner Spenden und 90 Prozent der Mitgliedsbeiträge aus Euro-Ländern, was für 2015 eine Lücke von rund 1,5 Millionen Franken bedeuten wird. 

Vor diesem Hintergrund hat die Goetheanum-Leitung einen Mehrstufenplan aufgelegt: 

Sie strebt durch Optimierungen Einsparungen bei den Sachkosten an. 

Die Mitarbeitenden haben nach einem intensiven Gesprächsprozess mit Paul Mackay (Personalwesen) und Justus Wittich (Finanzen) zu über 95 Prozent einem Lohnverzicht um rund acht Prozent im Jahr 2015 zugestimmt. 

Justus Wittich bittet die Mitglieder der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft, zu prüfen, dass der vereinbarte Jahresbeitrag von 125 Franken pro Mitglied wirklich aufgebracht wird. 

Außerdem ruft Justus Wittich zu einer Sonderspende auf (www.goetheanum.org/97.html).

Diese Maßnahmen sollen die Gesamtaufführung von ‹Faust 1 und 2› sowie  die Tätigkeiten der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft ungehindert möglich machen.

Sebastian Jüngel