Investieren mit Sinn

GLS Bank platziert Anleihe des Microfinance Enhancement Facility (MEF) Fonds zur Förderung des Mikrofinanzsektors

Neben der klassischen Kreditvergabe ist es erklärtes Ziel der GLS Bank, Kundengelder dorthin zu vermitteln, wo sie sinnstiftend wirken. Vor diesem Hintergrund freut sich das Vermögensmanagement der GLS Bank über den erfolgreichen Start der Zusammenarbeit mit der KfW-Entwicklungsbank. Gemeinsam möchten die KfW-Entwicklungsbank und die GLS Bank sicherstellen, dass Mikrokredite auch zukünftig ein Instrument der „Hilfe zur Selbsthilfe“ bleiben.

Nach einer anfänglich großen Euphorie finden in Deutschland immer wieder negative Berichterstattungen statt, welche die Wirksamkeit des Mikrofinanzsektors kritisch in Frage stellen. Dies hat die GLS Bank zum Anlass genommen, sich gemeinsam mit Expertinnen und Experten intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Ergebnis dieses Dialogs ist es, dass die finanzielle Inklusion armer Bevölkerungsschichten durchaus ein Mittel zur Selbsthilfe darstellen kann. Besonders wenn nicht nur gewinnmaximierende Akteure am Markt aktiv sind. Genau an dieser Stelle knüpft der MEF-Fonds an, der durch den entwicklungspolitischen Auftrag der KfW-Entwicklungsbank geprägt wird.

Der 2009 entwickelte Fonds MEF, welcher sich explizit die Stabilisierung des Mikrofinanz-Bereichs für die Entwicklungszusammenarbeit zum Ziel gesetzt hat, wird für erfahrene Privatinvestoren und Stiftungen geöffnet, die ihr Geld sinnvoll investieren möchten.

 „Wir freuen uns über die positive Zusammenarbeit und weitere Projekte mit der KfW-Entwicklungsbank“, so Thomas Goldfuß, Leiter des Vermögensmanagements der GLS Bank. „Dieses Angebot ist ein gutes Beispiel dafür, wie Geld zum gesellschaftlichen Gestaltungsmittel wird und bewusst nachhaltig eingesetzt werden kann.“

Christof Lützel