24.-26.10.

Über Geld spricht man nicht

Tagung: Bewegungen zwischen Ängsten und Idealen

Welche Rolle spielt Geld bei meinen Entscheidungen und der Gestaltung meiner Biografie? Wie komme ich in einen Umgang mit Geld, der mir ermöglicht, das zu leben, was an Qualität in mir liegt? Häufig, wenn es um die Frage nach einem Einkommen geht, fühlen sich Menschen zu großen Kompromissen gegenüber ihren eigenen Herzensanliegen und den wichtigen Aufgaben der Welt genötigt.

Die „Zukunftsstiftung Soziales Leben“ und der „Jugendfonds“ der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland laden junge Menschen und Junggebliebene (Jugend ist nicht nur eine Frage des Alters) herzlich ein, zu diesen Themen gemeinsam ins Gespräch zu kommen.

Hierbei geht es uns nicht um allgemeine Geldsysteme sondern um den ganz persönlichen, individuellen Umgang mit Geld und Einkommen. Wir wollen uns der eigenen Beziehung zu Geld und Gestaltungsmöglichkeiten damit widmen und gemeinsam nach zukünftigen Wegen suchen.

Fragen die uns dabei bewegen:

- Wie lebt sich der Umgang mit Geld, wenn ich mir selber treu bleiben will? * Wie kann ich konkret eine finanzielle Grundlage schaffen um das tun zu können, was mein Herzensanliegen ist?

- Welche Beziehung habe ich zu Geld? Und welche Denkrichtungen und Erfahrungen dazu haben mich inspiriert?

- Welche Ängste, Hoffnungen und Erwartungen habe ich im Umgang mit Geld? Welche Sicherheit bietet es mir?

- Ist nur selbst verdientes Geld (Einkommen durch Erwerbsarbeit) eigens Geld?

- Von wem habe ich das Geld geliehen, das ich nutze?

- Finanzielle Unabhängigkeit ist eine Illusion. Einkommen entsteht durch Beziehung ...mehr Mut zum sozialen Austausch. Geld ist ein soziales Gestaltungsmedium.

- Wie kann ich selber durch meinen Umgang mit Geld an einem Wandel in der Welt mitwirken?

- Was ist eigentlich Wertschöpfung?

In inspirierender Auseinandersetzung wollen wir gemeinsam nach Möglichkeiten suchen um kreative Wege im Umgang mit Geld zu (er)finden.

Da der Austausch über eigenen Erfahrungen und Wege im Vordergrund steht verzichten wir bewusst auf Dozenten und Vorträge und gestalten einen bewährten Rahmen und Freiraum in welchem eure individuellen Themen im Vordergrund stehen (an die „Open Space“ Methode angelehnt).

Alles was die einzelnen Menschen an Fragen, Ideen und Anliegen mitbringen, wird entscheidend mitgestalten.

Am Freitagabend bereiten wir einen kleinen Einstieg vor ein paar Menschen werden exemplarisch von ihrem inspirierenden Umgang mit Geld berichten. Und am Samstag Abend wird es ein Plenum geben für den Austausch, die Sichtbarkeit und Vernetzung von initiativen Menschen und ihren Projekten. Dies ist eingebettet in einen „Live-Crowdfunding-Prozess“, der uns die ganzen Tage begleitet.

Die Veranstaltung beginnt am Freitag den 24. Oktober um 17 Uhr und endet am Sonntag den 26. Oktober gegen 14 Uhr. Der „raum“ in Witten (Wiesenstr. 25) wird uns genau das schenken, was der Titel verspricht. Vom Hauptbahnhof Witten aus läuft man ca. 10 Minuten. Wir werden vor Ort (mit unserer praktischen Mithilfe) verpflegt. Wer keine Möglichkeit einer Übernachtung in Witten oder Umgebung hat, möge dies bitte bei der Anmeldung mitangeben, dann finden wir gemeinsam eine Lösung.

Wer sich an den Kosten beteiligen kann, ist herzlich dazu eingeladen. Ansonsten tragen wir die entstehenden Kosten. Auf Anfrage können auch Fahrkosten teilweise erstattet werden.

Bitte sendet uns eine Anmeldung (damit wir die Organisation vor Ort hinbekommen) an Georg Dahlhausen (georgwestfalen@gmx.de) oder Joshua Conens (conens@ gmail.com). Auch für weitere Fragen gerne eine Mail schreiben.

Joshua Conens, Georg Dalhausen, Mirka Hurter

Die „Zukunftsstiftung Soziales Leben“

Entstanden als unselbstständige Stiftung im Rahmen der GLS Treuhand zur Jahrtausendwende, steht die „Zukunftsstiftung Soziales Leben“ für den existenziellen Lebensimpuls des einzelnen Menschen, die zukünftige Welt zu gestalten. Die Stiftung unterstützt einzelne Menschen in ihrem intrinsischen Anliegen, Unternehmer der eigenen Biografie zu werden. Gleichzeitig verfolgt die Stiftung das Ziel, die persönlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen von weitreichender Selbstverwirklichung forschend zu begleiten und veröffentlichen.

Der Jugendfonds“ der Anthroposophischen Gesellschaft

Der Fonds entstand aus dem Anliegen, für junge Menschen mit ihren Anliegen, Initiativen und Projekten für eine soziale und kulturelle Zukunftsgestaltung, Anerkennung und Unterstützung zu bieten. So fördert der Jugendfonds Menschen im Alter von 18 bis ca. 30 Jahren, die sich für kulturelle und gesellschaftliche Themen engagieren. Es sollen in der Regel keine Organisationen gefördert werden, sondern einzelne Menschen und deren Initiativen.