8.11.

Energiekongress 2014

Wege in eine grüne Energiezukunft

Welche politischen Rahmenbedingungen brauchen wir für eine wirklich erfolgreiche Energiewende? Was muss guter Ökostrom heute leisten können? Und welche Rolle spielt die Atomkraft in Deutschland, Europa und weltweit? Diese und viele weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des mittlerweile sechsten Energiekongresses von Greenpeace Energy am 8. November 2014.

Die Veranstaltung findet seit 2004 alle zwei Jahre statt, dieses Jahr im neuen Bürogebäude von Greenpeace, Greenpeace Energy und Planet energy in der Hamburger Hafencity. Der Kongress beginnt mit einem Impulsvortrag von Jakob von Uexküll. Der Gründer und Vorstandsvorsitzende  des World Future Council betrachtet die Energiewende in einem etwas anderen Licht. Losgelöst von den täglichen Politik-Debatten lädt uns Uexküll ein, die Energiewende als Chance zu sehen, für zukünftige Generationen Verantwortung zu übernehmen und ihnen statt einer schmutzigen eine saubere und günstige Energieversorgung zu übergeben.

Im ersten Workshop-Block am Vormittag können die Besucherinnen und Besucher zwischen verschiedenen Workshops zu Themen wie Windgas, der Großbaustelle Energiepolitik oder der Frage, was eigentlich guten Ökostrom ausmacht, wählen. Eine Besonderheit wird die Veranstaltung „Klimafeind Kohle“ sein: Während die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Vormittag der Frage nachgehen, wie viel Kohle eigentlich im deutschen Strom steckt und warum die großen Energiekonzerne mit billiger Kohle immer noch ungehindert satte Gewinne einfahren können, entwicklen sie am Nachmittag gemeinsam mit den Referenten Ideen für eine mögliche Aktion, um auf die Gefahren des Klimafeinds Kohle aufmerksam zu machen.

Während der Mittagspause können die Kongressteilnehmer in einer Ausstellung einen Blick auf die letzten 15 Jahre werfen und schauen, was seit der Gründung von Greenpeace Energy passiert ist bei uns und im Energiewendeland Deutschland.

Im zweiten Workshop-Block nach dem Mittagessen geht es unter anderem um die Rolle der Atomkraft in Deutschland und Europa, das Thema Fracking und den Zusammenhang zwischen der Energiewende in Deutschland und den Klimawandel. Anschließend wird das Improvisationstheater „Die Spieler“ aus Hamburg die Themen des Kongresses aufgreifen und spielerisch auf der Bühne umsetzen

Auf der abschließenden Posiumsdiskussion diskutieren Anton Hofreiter, grüner Fraktionsvorsitzender im Bundestag, Prof. Dr. Uwe Leprich, Leiter des Arbeitsfeldes Energiemärkte am Institut für ZukunftsEnergieSysteme, Johannes Kempmann, Präsident des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft, und Greenpeace-Energy-Vorstand Sönke Tangermann die Frage, wie gerecht und wie demokratisch die Energiewende noch ist.

Greenpeace Energy eG

Sa. 8. November 2014, Energiekongress 2014,

Kosten: 45,- / 35,- (erm.) inkl. Verpflegung. Veranstalter und weitere Informationen: Greenpeace Energy eG, Tel. 040-808110670, E-Mail: energiekongress@greenpeace-energy.de.