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Nepal: Saatgutbank

Der Klimawandel sowie die zunehmende Macht großer Saatgutkonzerne bedrohen die Artenvielfalt regionaler Sorten. In Nepal engagieren sich deshalb Kleinbauern für eine gemeinsame Saatgutbank.

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Krishna Timilsina, der Initiator der Saatgubank

„Mehr als 90 Prozent des Saatgutes für Gemüse in Nepal ist derzeit nicht indigen. Es besteht die reale Gefahr, dass unser lokales Saatgut ganz verschwindet“, so Krishna Timilsina. Er leitet eine der älteren Kooperativen im Kathmandutal. Deshalb wollen Kleinbauern verschiedener Kooperativen gemeinsam eine Saatgutbank aufbauen. „Unsere Sorten sind einzigartig und haben besondere Eigenschaften wie Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und einen guten Geschmack“, sagt Krishna Timilsina über die lokalen Reissorten.

Der Erhalt und die Verbesserung von lokalem, angepasstem Saatgut sind von lebenserhaltender Bedeutung. Dies gerade vor dem Hintergrund von Klimawandel, dem weltweit dramatischen Rückgang der Artenvielfalt sowie dem zunehmenden Einfluss transnationaler Unternehmen in der Saatgut-industrie. Lokale Saatgutbanken sind eine der besten Lösungen zum Erhalt dieser wertvollen Ressourcen.

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Provisorische Lagerung des ersten Saatgutes.

 

Unser Partner SECARD (Gesellschaft für Umweltschutz und landwirtschaftliche Entwicklung) in Nepal unterstützt die Bauerngemeinden mit Schulungen zur Auswahl und Pflege der Sorten. Lokale Materialien für den Bau und einfache Arbeiten bringen die Kleinbauern selbst ein. Für den

Aufbau und den Betrieb der gemeinschaftlichen Saatgutbank werden in diesem Jahr 5.900 Euro an externen Zuschüssen benötigt.

Beatrice Nolte

Spendenkonto:

Zukunftsstiftung Entwicklung

Konto Nr.: 123 300 10

BLZ: 430 609 67 GLS Bank

Spendenzweck

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