Zertifikatslehrgang

Osteopathische Medizin

Ab August startet der Zertifikatslehrgang „Osteopathische Medizin“ an der Universität Witten/Herdecke. Im Vorfeld gibt es bereits die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Einführungswochenendes „Osteopathische Medizin“ über das Thema zu informieren.

Durch osteopathische Behandlung werden blockierte Gelenke, verspannte Muskeln und Bindegewebe in ihrer Funktion wiederhergestellt. Auch in Deutschland interessieren sich mehr und mehr Patienten für diese Behandlungsform. Aus diesem Grund bieten die Fakultät für Gesundheit der Universität Witten/Herdecke (UW/H) und das Zentrum Fort- und Weiterbildung Fortbildungen in diesem Fachgebiet an.

Bei der Osteopathie handelt es sich um eine manuelle medizinische Arbeitsweise, die mit bloßen Händen von einem osteopathisch ausgebildeten Arzt oder Osteopathen zur Diagnose und Behandlung von Krankheiten oder zur Prävention durchgeführt wird. Vorgestellt wurde die Osteopathie erstmals 1874 durch Dr. Andrew T. Still, der sich dabei an der ganzheitlichen Betrachtungsweise des menschlichen Körpers des griechischen Arztes Hippocrates orientierte. Als Schlüsselelement der Gesundheit identifizierte er den menschlichen Bewegungsapparat.

Die UW/H war die erste deutsche Universität mit einem eigenen Bereich für osteopathische Medizin. In den vergangenen zehn Jahren wurden viele postgraduale Osteopathie-Kurse für Ärzte und Osteopathen durchgeführt mit dem Ziel, Ideen und integrative Konzepte in die verschiedenen medizinischen Fachdisziplinen zu integrieren und so die osteopathischen Behandlungsmethoden zu erweitern. Diese Entwicklung wurde unterstützt durch mehrere Forschungsprojekte, welche den Erfolg der osteopathischen Behandlung und Ausbildung untermauern.

Private Universität Witten/Herdecke gGmbH

Sa. 28. u. So. 29. Juni, Einführungswochenende in die Osteopathie.

Ab August 2014, Zertifikatslehrgang „Osteopathische Medizin“. Weitere Informationen: Universität Universität Witten/Herdecke, Zentrum Fort- und Weiterbildung, Tel.: 02302-926-768