«Alles andere ist alles andere.»

Zur Grundsteinlegung 1913

Wo die Esoterik beginnt

«Zeit und Raum sind gestern gestorben.» Es war Filippo Marinetti, der 1909 diesen Satz in das Gründungsmanifest der Futuristen diktierte und damit das innere und äussere Gefüge einer Zeitepoche, in der Konstruktion und Destruktion eine merkwürdige, nicht selten auch verhängnisvolle Partnerschaft eingingen, auf seine Art verschlüsselte. Marinetti war angetreten mit dem Anspruch, nicht nur die Kunst, sondern die Kultur, ja die ganze Welt in neue Bahnen zu lenken. Er ist doch gescheitert. Einmal mit aller Macht in das Spannungsfeld der Kräfte von oben und unten, von rechts und links geraten, hatte er dem nichts Authentisches entgegenzusetzen.

Es waren in der Tat schwierige Zeiten. Die Weichen in Richtung Moderne waren längst gestellt und der endgültige Abschied von der Metaphysik schien nur noch eine Frage der Zeit. Die damit verbundenen Gefahren waren um die Jahrhundertwende durchaus erkannt worden, und so meldeten sich in unzähligen Memoranden und anderen Verlautbarungen zahlreiche kritische Zeitgenossen zu Wort, wobei das Woher und Wohin, die Analysen und Zukunftsentwürfe ganz unterschiedlichen Quellen entstammten und auch ganz unterschiedliche Perspektiven eröffneten. Aus all dem kann vor allem eines abgelesen werden: Die Auseinandersetzung um die Vorherrschaft des Geistes über die Materie und umgekehrt war in eine neue Phase eingetreten und Rudolf Steiner stand mittendrin. Es war vor allem das Wort niedergeschrieben oder gesprochen durch das er seine Zeitgenossen zu erreichen suchte. Dabei sollte es aber nicht bleiben. Am 20. September 1913 legte er in Dornach bei Basel den Grundstein zu einem «Haus des Wortes», einem Bauwerk, das mit seiner Formensprache und dem ihm eigenen Gestaltungwillen ein «Wahrzeichen geschichtlichen Werdens und künstlerischer Umwandlungsimpulse»1 setzen sollte.

Dass die Errichtung eines solchen monumentalen Bauwerkes nicht nur die Tat eines Einzelnen, sondern einer ganzen Gemeinschaft ist, macht es umso wirkungsvoller und kostbarer. Diesen Wert reflektierte und würdigte Hubertus Adam, Leiter des Schweizerischen Architekturmuseums Basel, als er seine 2012 gezeigte Ausstellung über die Baugeschichte des Ersten Goetheanum mit dem Titel versah: «Der Bau der Gemeinschaft». Damit nahm er den Blickkontakt mit den am Bau Beteiligten auf und erinnerte zugleich daran, dass Gemeinschaft etwas in sich einschliesst, was sich nicht nur auf die Ausübung handwerklicher und künstlerischer Tätigkeiten begrenzen lässt. Was auf diesem Weg geschieht, nennt er in seinem zur Ausstellung geschriebenen Essay2 «Identitätsstiftung», die einhergeht damit, dass ein zunächst idealistisch anmutendes Konzept «durch das Schaffen Vieler seine Vollendung erfährt.» Seine Überlegungen verweisen letztlich auf einen bisher noch nie so subtil herausgearbeiteten Parallelprozess auf der einen Seite die Errichtung eines Gebäudes und auf der anderen Seite der Aufbau einer Gemeinschaft , dessen Ziel letztlich die Verschmelzung beider Aktivposten war. Damit ist ein Raum geöffnet, in dem sich Vieles bewegen kann und in dem letztlich auch Geisteswissenschaft und durch sie der durch esoterische Schulung sensibilisierte Blick nach Innen und in den Kosmos ihren Anfang nehmen. Mit Rudolf Steiners Worten gesprochen: «Die Esoterik beginnt nicht erst mit der okkulten Entwicklung. In dem Augenblick, wo wir uns mit irgendeiner geisteswissenschaftlichen Vereinigung verbinden und mit ganzem Herzen dabei sind und fühlen, was in der Geisteswissenschaft liegt, da beginnt schon die Esoterik.»3 Die innerlich wie äusserlich wachsende Gemeinschaft auf dem Dornacher Hügel hat diesen Anfang erlebt und je nach Möglichkeit gelebt.

Zeitenwende

Das Wetter war denkbar schlecht an jenem Abend des 20. September 1913. Im Anschluss an die feierliche Handlung der Grundsteinlegung hielt Rudolf Steiner eine Ansprache4. Dass ihr Wortlaut überliefert ist, verdanken wir dem glücklichen Umstand, dass sich unter den etwa 70 Teilnehmern, die sich in der Baugrube versammelt hatten, auch Rudolf Hahn aus Reinach befand. Er hatte schon verschiedentlich Vorträge Steiners mitstenographiert und so auch an diesem Abend, nach Einbruch der Dunkelheit, bei Fackelschein, auf dem Rücken eines neben ihm Stehenden. Es war ein Abend, an dem der Redner gleich zu Beginn seine Zuhörer aufforderte, für diesen Augenblick «von allem Kleinlichen des Lebens» abzusehen und zu versuchen, in sich Gedanken wach zu rufen, die eine «Verbindung der Menschenseele mit dem Streben in der Zeitenwende»5 ermöglichen. Das war eine deutliche Ansage. Mit Zeitenwende war nicht die Jahrhundertwende gemeint, sondern eine Veränderung in der geistigen Sphäre im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts, anthroposophisch gesprochen: Ursache dieser Zeitenwende war die Ablösung der Regentschaft des Erzengel Gabriel durch den Erzengel Michael. Dadurch war möglich geworden, dass neue Ideen und Impulse in die irdische Welt einströmen konnten Diese Ideen waren letztlich allen zugänglich, doch an den meisten gingen sie spurlos vorüber.

Zu den Wenigen, die solchermassen die Zeichen der Zeit lesen konnten, gehörten vor allem die Künstler, deren Werke und Gedanken von einer neuen Bewusstwerdung deutlich Zeugnis ablegen. Ihnen ging es um die längst überfällige Verabschiedung der «alten Vernunft» ebenso, wie um eine Verbindung kritischer Rationalität mit mystischer Innerlichkeit, was schliesslich zu einer radikalen Umstülpung dessen führen sollte, was bisher seine Gültigkeit hatte. Es war «die Sehnsucht nach dem unteilbaren Sein, nach Befreiung von den Sinnestäuschungen unseres ephemeren Lebens»66

F. Marc, Manuskript für einen Vortrag «Zur Kritik der Vergangenheit» (1914), in «Okkultismus und, die nach dem Willen von Franz Marc die Grundstimmung ausmacht. Das ewig Gültige, das, was über den Augenblick hinausweist und nur durch ein hohes Mass an innerer Konzentration erfahrbar wird, stand wie ein Leitmotiv über allem, was im Milieu der Avantgarde bewegt wurde und auch in der Forderung nach einer Vereinigung von Kunst, Wissenschaft und Religion sowie der Künste untereinander ihren Ausdruck fand. Vor der Zeitenwende konnte Guiseppe Mazzini 1835 lediglich auf eine integrative Kraft hoffen: «Wir vermissen jemanden, der die Künste miteinander verbindet. An solch einer Person mangelt es, doch sie wird kommen.»7. Für die Künstler nach der Zeitenwende war diese Verknüpfung nicht nur greifbar nahe, sondern bereits auf dem Weg Wirklichkeit zu werden. So verkündete Sabanejew 1911 in seinem Essay über Skrjabins «Prometheus», dass die lang ersehnte Zeit «der Wiedervereinigung dieser sämtlichen zerstreuten Künste gekommen» und damit die Zeit für «ein richtiges Sehen in höheren Plänen»8 angebrochen sei und bediente sich dabei einer schon fast sendungshaften Sprache, die dem prometheischen Lebensgefühl des Auf- und Umbruchs jener Generation zutiefst entsprach.

Ganz neue Perspektiven taten sich auch bei einigen grossen Denkern auf wie Kierkegaard, Husserl und Wittgenstein. Und nicht zu vergessen die grossen wissenschaftlich-technischen Errungenschaften wie die Entdeckung der Röntgenstrahlen, der Radioaktivität, der elektromagnetischen Wellen oder der drahtlosen Telegraphie. Dies alles, dank einer sich rasant entwickelnden Naturwissenschaft, mit der zugleich die «Entzauberung der Welt» (Max Weber) einherging und in ihrem Gefolge eine Gegenströmung alles daran setzte, damit «die Seelen verdorren, veröden».9

Die Ansprache

Man kann Rudolf Steiners Ansprache zur Grundsteinlegung 1913, die unverkennbar Züge einer esoterischen Stunde trägt, auch als eine Fortführung dessen, was inhaltlich im Mittelpunkt seiner Mysteriendramen steht, lesen. In der Ansprache spiegelt sich aber auch wieder, was er im gleichen Zeitraum schriftlich niederlegte. So gibt er in seinem Buch «Die Schwelle der geistigen Welt» wie er in seiner Einleitung sagt zahlreiche «Anhaltspunkte für Meditationsstoffe» und insbesondere Beschreibungen von geistigen Erlebnissen sowie Orientierungshilfen für Erkenntnis Suchende. Im Herbst 1913 hatte er auch damit begonnen, sein 1900 und 1901 erschienenes zweibändiges Werk «Welt- und Lebensanschauungen im 19. Jahrhundert» zu überarbeiten und zu erweitern. Unter dem Titel «Die Rätsel der Philosophie» erschien es ein Jahr später, also 1914. Vermutlich hat er den Gedanken, dieses philosophische Kompendium, das sich von den Vorsokratikern bis zu den Philosophen seiner Zeit erstreckt, zu publizieren, schon lange in sich bewegt. So beendete er zum Beispiel seinen philosophischen Vortrag vom 17. Juni 1910 mit den Worten: «Dem Theosophen geziemt es, den Blick auf die Felder des reinen Denkens zu werfen. Ich würde am liebsten überall Vorträge dieser Art halten zur Begründung einer festen, sicheren Basis der Theosophie, wenn dazu nur die Zeit da wäre und ich es verantworten könnte gegenüber der Notwendigkeit, dass die Theosophie rascher fortschreitet.»10 Wie intensiv er sich selbst Zeit seines Lebens mit der Philosophie befasste, zeigt ein Blick in seine Bibliothek, in der sich mehr als 1000 philosophische Werke befinden.

Ganz wesentlich in seiner Ansprache ist aber auch eine Art Präludium zu einem grossen Thema, das er wenige Tage nach der Grundsteinlegung in seinen in Kristiania (Oslo) gehaltenen Vorträgen zur Darstellung bringen wird: Das Fünfte Evangelium. Hier handelt es sich zunächst ganz schlicht um Mitteilungen über das Leben Jesu aus der Geistesforschung. In welche Höhen er dabei beabsichtigt seine Zuhörer zu führen, zeigen eindrucksvoll die folgenden Worte seiner Ansprache: «Als Erstes des Fünften Evangeliums soll hier ertönen das makrokosmische Gegenbild des mikrokosmischen Gebetes, das erstmals verkündet wurde vom Osten nach dem Westen. So klinge wider als Zeichen des Verständnisses das makrokosmische Weltengebet, enthalten im Fünften, uralten Evangelium, das verbunden ist mit dem Mond und dem Jupiter, so wie die vier Evangelien verbunden sind mit der Erde.»

Aus all dem wird die Weite und Tiefe sichtbar, die Steiners Denken auszeichnen, das unermüdlich darauf gerichtet ist, die Geisteswissenschaft im Kulturleben seiner Zeit zu verankern. Geisteswissenschaft als Initiationsgeschehen und allgemeines Kulturleben als Zivilisationsgeschehen sind demnach nicht nebeneinander irgendwie existierende Phänomene, sondern Bausteine eines auf Integration, auf Verschmelzung hin angelegtes Geschehen wie folgende Passage aus seinem Vortrag vom 12. April 1912 deutlich macht: «So wird die Initiation nur als eine richtige aufzufassen sein, wenn bei ihr heute berücksichtigt wird, dass sie sich anpasst dem modernen Kulturprozess, dass sie Mittel und Wege beschreitet, die jedem Menschen zugänglich sind.» Wo Esoterik zum Selbstzweck wird, da sind die Gegenkräfte nicht mehr fern. Ein sichtbares Zeichen der nach Verbindung drängenden inneren und äusseren Kräfte zu setzen, war mit dem Doppelkuppelbau intendiert, dessen Entstehung mit der Ansprache Rudolf Steiners ihre geistige Schubkraft erhielt.

Demut Hingabe Opferwille

Es besteht kein Zweifel, mit seinem Worten am 20. September suchte Rudolf Steiner auf seine Art den Globus neu zu justieren. So erinnerte er an vergangene Zeiten und blickte weit in die Zukunft. Er richtete seine Gedanken und die der Zuhörer in alle Himmelsrichtungen, stellte der Furcht vor dem Geistigen die Sehnsucht nach wirklicher Geist-Erkenntnis und wahrer Menschenliebe und schliesslich dem mikrokosmischen Vaterunser das makrokosmische Vaterunser gegenüber. Die innerlich inhaltliche Nähe seiner Worte von 1913 zu den Worten aus Anlass der Grundsteinlegung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft 1923 ist deutlich spürbar, was letztlich auch gar nicht verwunderlich ist, da Geisteswissenschaft auf der Grundlage des Mysterienwissens immer oder auch vor allem ein Wachhalten der Kontinuität Grenzen überschreitenden Wissens bedeutet.

Den grossen Ausblicken in Richtung Zeitenwende und Sehnsuchtsruf nach dem Geiste sowie auf das Hören der Sprache des Weltenwortes stellt Rudolf Steiner in seiner Ansprache insgesamt dreimal einen wohl ebenso grossen Innenblick zur Seite. Dem Bewusstsein, dass der zu errichtende Bau ein Wahrzeichen werden und sich als solches einreihen soll in die grossen Pläne der Erdenmission, stellt er die Begriffsdreiheit von Demut, Hingabe und Opferwille gegenüber. Es ist die mit diesen drei Eigenschaften zum Ausdruck gebrachte Haltung, die etwas bewegen kann. Und er erinnert daran, dass diejenigen, die nach höherer Erkenntnis streben und damit zugleich die «Fortsetzer jener Geistesarbeit [sind], die im Abendland ausgelöst worden ist im Laufe einer fortschreitenden menschlichen Entwicklung» sich nicht in Hochmut und Selbstüberschätzung ausleben sollen, sondern sich in Demut, Hingabe und Opferwilligkeit zu üben. Und schliesslich gilt es, dem Hereinklingen der Sprache des Weltenwortes nicht in Hochmut, sondern in Demut, mit Hingabe und Opferwilligkeit zu begegnen. Diese Haltung entspricht durchaus Rudolf Steiners eigenem Selbstverständnis vom realen Leben. So hat er selbst nie mit grossen Worten über den Goetheanumbau als solchem gesprochen, sondern mit grösster Zurückhaltung immer wieder von einem Versuch11, einem schwachen Anfang12 oder wie in seinem Brief an den Architekten und Städteplaner Walter Schwagenscheidt von etwas Unvollkommenen: «Mit einer ganzen Reihe von Gesichtspunkten kann ich mich ziemlich restlos einverstanden erklären, z. B. auch mit der Ansicht über Architektur als Raumkunst. Ich habe ja für diesen Grundsatz seit 1913 bei dem Bau des Goetheanum in Dornach viel kämpfen müssen. Nur scheint es mir, dass, wenn man allgemein-richtige Grundsätze im Besonderen anwendet, manches sich durch die naturgegebenen Bedingungen modifizieren muss. Ich habe z. B. den Dornacher Bau zuerst für München gedacht. Man hat mich gehetzt, so dass mein Baugedanke für München zu schnell auf den Dornacher freien Hügel übertragen worden ist und ich die Anpassung an die naturgegebenen Bedingungen erst während des Bauens vollziehen musste. Dadurch empfinde ich, was nun entstanden ist, nach vielen Richtungen hin als ein Unvollkommenes.»13

Das Erhabene, jetzt!

Die Zeitenwende, wenn auch deutlich weniger zum Thema erhoben als die Jahrhundertwende, hat Vieles in Bewegung gesetzt. Wir stünden ohne sie heute nicht da, wo wir sind. Aber da, wo das Rettende ist, wächst auch die Gefahr. Ihr Ausgangspunkt kann im falsch verstandenen Umgang mit der Materie wie auch im falsch verstandenen Umgang mit der Idee gleichermassen verortet werden. Während Ersteres in puren Materialismus auszuarten droht, droht dem Zweiten die Gefahr, sich in Ideologien zu verhärten. Nicht Verklärung der einen (materiellen), noch der anderen (geistigen) Seite ist gefragt, sondern Aufmerksamkeit. In diesem Sinne sei hier zum Schluss die Aufmerksamkeit auf einen amerikanische Künstler, Barnett Newman, gerichtet. Er hat seine Aufgabe in diesem Kräftespiel zwischen Geist und Materie, Heiligem und Profanem, Wesentlichem und Unwesentlichem auf seine Weise erkannt und sie in seinem berühmt gewordenen Essay aus dem Jahre 1947 «The sublime is now» mit der Forderung nach neuen Bildern jenseits von allem bisher Vertrauten benannt. Sein erklärtes Ziel war die Transformation der Unmittelbarkeit, war die Darstellung von eigenen Grenzerfahrungen, die zugleich eine Aufarbeitung der Bruchstellen in der eignen (Lebens) Geschichte bedeuten. Newman verschwor sich einer Art Ideen-Komplex, der «die Verbindung mit dem Mysterium herstellt, dem Mysterium des Lebens, der Menschheit, der Natur, mit dem harten schwarzen Chaos des Todes oder dem sanfteren Grauen der Tragödie. Denn es ist nur die reine Idee, die Bedeutung hat. Alles andere ist alles andere.»14

Walter Kugler

Walter Kugler ist Professor of Fine Art an der Brookes University Oxford. Er war viele Jahre Mitherausgeber der Rudolf Steiner Gesamtausgabe sowie Leiter des Rudolf Steiner Archivs. In Zusammenarbeit mit Museen Kurator zahlreicher Ausstellungen weltweit und Autor diverser Publikationen, darunter «Rudolf Steiner und die Anthroposophie. Eine Einführung in sein Lebenswerk» im DuMont Verlag, 5. überarbeitete Aufl. Köln 2010.

Erschienen in: Das Goetheanum Wochenschrift für Anthroposophie  Nr. 38, 21.09.2013

Fußnoten:

1 Rudolf Steiner, «Der Dornacher Bau als Wahrzeichen geschichtlichen Werdens und Künstlerischere Umwandlungsimpulse», GA 287.

2 Hubertus Adam, «Der Bau der Gemeinschaft», in «Archithese», 42. Jg. Mai/Juni 2012, S. 32ff.

3 Rudolf Steiner, Vortrag vom 3. April 1912, in «Die geistigen Wesenheiten in den Himmelskörpern und Naturreichen», GA 136, S. 19.

4 Ders. In «Mantrische Sprüche. Seelenübungen II», GA 268, S. 344 351.

5 ebenda S. 344. Avantgarde», Katalog zur gleichnamigen Ausstellung in der Schirn-Kunsthalle Frankfurt 1995, hg. von Veit Loers, edition tertium, Ostfildern 1995, S. 274.

7 G. Mazzini (1805 1872), zitiert nach Mario Verdone, «Abstraktion, Futurismus und Okkultismus Ginna, Corra und Rosà», in «Okkultismus und Avantgarde», siehe oben Anm. 6, a. a. O., S. 479.

8 L. Sabanejew, «Prometheus von Skrjabin» im Almanach «Der Blaue Reiter», 3. Aufl. München 1979, S. 110.

9 Rudolf Steiner «Mantrische Sprüche. Seelenübungen II», GA 268, S. 346.

10 Ders. im Sondervortrag vom 17. Juni 1910 (nachmittags), in «Die Mission einzelner Volksseelen», GA 121. Dieser Sondervortrag erscheint erstmals in der demnächst erscheinende Neuauflage.

11 Ders. In «Das Goetheanum in seinen zehn Jahren», Aufsatz 1923, Dornach 1961, S.25 u. 31. Innerhalb der Gesamtausgabe erschienen in «Der Goetheanumgedanke. Gesammelte Aufsätze 1921 - 1925», GA 36.

12 Ders. in «Der Dornacher Bau als Wahrzeichen geschichtlichen Werdens und Künstlerischere Umwandlungsimpulse», GA 287, S. 31.

13 Ders. im Brief vom 18. Juli 1922, in «Briefe II», GA 39, Nr. 648.

14 Barnett Newman, Selected Writings», ed. by John P.O´Neill, Los Angeles 1990, S.108.