Liebe und Sexualität

Entwicklung und Gefährdung von der frühen Kindheit bis zum Jugendalter

Unter diesem Titel findet von Freitag, 10. Sonntag, 12. Januar 2014 der 11. BildungsKongress in Stuttgart statt.

Liebe und Sexualität wie entwickeln sie sich in Kindheit und Jugend und welchen Gefährdungen unterliegt diese Entwicklung heute? Zum einen stellen sich diese Fragen vor dem Hintergrund einer menschenkundlichen Betrachtung, die zeigt, wann und in welchem Alter das Kind welche Entwicklungsschritte vollzieht. Kann man, wie es die Entwicklungspsychologie des 20. Jahrhunderts getan hat, von einer frühkindlichen Sexualität berechtigt sprechen? Warum verschiebt sich die Geschlechtsreife scheinbar immer mehr nach vorne?

Zum anderen zeigt die gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte, vor allem im Zusammenhang mit dem Internet, eine fast schrankenlose Verbreitung sexualisierter Inhalte, die nicht nur Jugendlichen, sondern auch Kindern durch Handys und PCs in zuvor kaum vorstellbarer Weise zugänglich sind.

Wie konnte es zu dieser schrankenlosen Verbreitung betont einseitiger Darstellungen des Geschlechtlichen überhaupt kommen? Und wie kann der pädagogisch Tätige dem begegnen und das Verhältnis der Geschlechter aus dem rein körperlichen, materialistischen Bereich in den Bereich des Seelischen heben?

Wie also kann die Pädagogik zu einer altersgemäßen Erziehung im Hinblick auf Liebe und Sexualität finden und diese auch mit den Elternhäusern kommunizieren.

Diese Themen und Fragestellungen will der 11. BildungsKongress in bewährter Weise mit namhaften Fachreferenten in Vorträgen und Seminaren aufgreifen und nach pädagogischen Lösungsansätzen suchen.

Als Vortragende wirken mit: Dr. med. Nicola Fels und Dr. med. Bart Maris, Arztpraxis/Krefeld, Johannes Greiner Rudolf Steiner-Schule Aesch/Basel /CH , Dr. Boris Krause, leitender Arzt für Psychosomatik, Filderklinik/ Filderstadt, Andreas Neider / Buchautor, Leiter der Agentur „Von Mensch zu Mensch“, Stuttgart, Die historischen Wurzeln der „sexuellen Revolution“ und Renate Schiller / Gastdozentin an der Freien Hochschule Stuttgart für Bildnerisches Gestaltens/ Stuttgart.

Nähere Informationen und Anmeldung unter: www.bildungskongress2014.de