Handgestenspiele und Reigen

Waldorferzieher-Seminar in Seoul

Im August 2003 begann am „Zentrum zur Förderung der Anthroposophie in Korea e.V.“ in Seoul eine Ausbildung zur Waldorferzieherin. Fester Bestandteil der Ausbildung sind seit Beginn die Handgestenspiele und Reigen von Wilma Ellersiek.

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Das Kollegium mit den Kinderhausleiterinnen.

Hierzu reisen zweimal jährlich für 14 Tage deutsche Dozentinnen nach Südkorea, um am „Zentrum“ zu unterrichten. Musikalisch ausgebildete Koreaner übernehmen die anspruchsvolle Aufgabe des Übersetzens - eine echte Herausforderung! Die Spiele sollen ja nicht nur sinngemäß übersetzt werden, sondern gleichzeitig ihre Musikalität bewahren.

Unterrichtet wird dann im Tandem: Der deutsche Dozent führt die Bewegungen aus und wird vom koreanischen Kollegen sprachlich begleitet. Den Teilnehmern wird somit ermöglicht, den Reichtum der Spiele in ihrer Muttersprache zu erleben.

Bis zum heutigen Tag nehmen die Korearinnen, die sich am „Zentrum“ für die Walddorfpädagogik qualifizieren, die Spiele von Wilma Ellersiek mit Begeisterung auf.

Dorothee Bachor,

Irmela Kübler, Ingrid Weidenfeld

 

Foto: Peter Lang