WIB - WaldorfInklusionsBeratung

Die LAG Hessen startet landesweites Pilotprojekt zum neuen Schuljahr.

Das Team der Landesarbeitsgemeinschaft der freien Waldorfschulen in Hessen, kurz LAG Hessen, erweitert sich um zwei Mitarbeiterinnen, die zukünftig alle relevanten Fragen zum Thema Inklusion bzw. inklusiver schulischer Bildung bearbeiten und beantworten. Das Informations- und Beratungszentrum stellt seine Dienste den hessischen Waldorfschulen und somit den Lehrern und Eltern zur Verfügung. Die Beratungsstelle wird dem Aufbau eines staatlichen Beratungs- und Förderzentrums entsprechen und erstmals die besonderen Inhalte der Waldorfpädagogik auf diesem Wege als Schwerpunkt integrieren.

Die Anerkennung der individuellen menschlichen Identität beinhaltet selbstverständlich, dass jeder Mensch die Beachtung, Würdigung und Bildung erlebt, die es ihm ermöglicht sich so zu entfalten, dass er in der Welt wirksam werden kann. Individualitäten gehen individuelle Wege. Erziehungs- und Bildungseinrichtungen der Gesellschaft haben die Aufgabe den Weg zu bereiten und innovativ und kompetent zu handeln. Die WIB arbeitet grundsätzlich wertschätzend, interdisziplinär und bedürfnisorientiert und versteht sich als dienendes Organ.

Wertschätzend: Das Individuum steht im Mittelpunkt der Betrachtung.

Interdisziplinär: Das Team arbeitet bundesweit und fächerübergreifend mit allen Institutionen und Menschen zusammen, die sich für soziale Inklusion engagieren und Impulse geben.

Bedarfsorientiert: Das Team berät Schulen und Eltern zu der Thematik „Lernen durch Teilhabe“.

„Mit diesem Projekt gehen wir neue Wege und stellen uns aktiv den gesellschaftlichen und pädagogischen Herausforderungen rund um das Thema Inklusion und Waldorfpädagogik. Die LAG Hessen hat sich zum Ziel gesetzt, für ihre Mitglieder und für Menschen, die mit den Fragen Inklusion und Waldorfschule konfrontiert sind, ein Unterstützungsangebot in Form eines Kompetenzzentrums zu entwickeln. Pädagogische, rechtliche und politische Gesichtspunkte finden dabei selbstverständlich Beachtung. Mit Claudia Bauer und Susanne Hampf konnten wir kompetente Pädagoginnen gewinnen“, sagte Dr. Steffen Borzner, Landesgeschäftsführer der Freien Waldorfschulen in Hessen.

Ein solch ambitioniertes Vorhaben braucht Partner.

„Für die finanzielle und inhaltliche Unterstützung vom Bund der Freien Waldorfschulen, der Michael Stiftung und des Damus-Donata e.V., sind wir sehr dankbar und haben dadurch die Möglichkeit Strukturen aufzubauen, die unsere waldorfpädagogische Arbeit berücksichtigen können“, meint Borzner.

Dr. Steffen Borzner

Für Fragen stehen die Mitarbeiter der Geschäftsstelle der LAG Hessen zu den Bürozeiten unter Telefon 069-53084362 zur Verfügung. Sprechzeiten der Referentinnen in der Geschäftsstelle sind: Di., Mi., und Fr. von 13 16 Uhr. Anfragen können auch per Email an bauer@waldorfschule-hessen.de und hampf@waldorfschule-hessen.de gestellt werden.