Masterstudium bildet Klassenlehrer für inklusive Waldorfschulen aus

Zum Wintersemester 2013/2014 startet am Institut für Waldorfpädagogik, Inklusion und Interkulturalität, in Mannheim der Studienschwerpunkt „Klassenlehrer mit inklusiver Pädagogik“ des Masterstudiengangs Waldorfpädagogik. Das Studium, das jetzt durch die Agentur AHPGS akkreditiert wurde, bereitet auf die Tätigkeit als Klassenlehrer in heilpädagogischen und inklusiven Waldorfschulen vor. Es wird in Kooperation mit dem Fachbereich Bildungswissenschaft der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft angeboten.

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Inklusion und Interkulturalität - Bild einer Schule der Zukunft.

„Inklusive Pädagogik wird nicht nur am Institut in Mannheim als ein neuer pädagogischer Zugang zu Kindern verstanden, der unabhängig von Stärken und Schwächen, Herkunft und Erfahrungen arbeitet“, erläutert Thomas Maschke, der Heilpädagogik und Inklusion im akkreditierten Studienschwerpunkt lehrt. Inklusion lebe aus der grundsätzlichen Anerkennung von Unterschiedlichkeit, so Maschke.

Der Studienschwerpunkt „Klassenlehrer mit inklusiver Pädagogik“ vermittelt Grundlagen inklusiver Pädagogik ebenso wie Kompetenzen in den Förderschwerpunkten „Geistige Entwicklung“ und „Sozial-emotionale Entwicklung“. Die Studenten entwickeln in Zusammenarbeit mit inklusiv arbeitenden Waldorfschulen Forschungsfragen, die sie während verschiedener Schulpraktika bearbeiten. Die Praxiserfahrungen werden in den Lehrveranstaltungen aufgegriffen und gewährleisten einen konkreten Bezug zum Schulalltag. Im Zentrum des Studiums steht die Ausbildung von Kompetenzen, die es ermöglichen, jeden Schüler altersgerecht und individuell wahrzunehmen und zu fördern auch und besonders unter erschwerten Entwicklungsbedingungen. In kleinen Lerngruppen erwerben die zukünftigen Lehrer fachliche Kenntnisse sowie methodische und didaktische Fähigkeiten.

Valerie Andermann

Weitere Informationen: Institut für Waldorfpädagogik, Inklusion und Interkulturalität, Telefon: 0621-30948 15, E-Mail: pr@institut-waldorf.de

Foto: Charlotte Fischer 

© Institut für Waldorfpädagogik, Inklusion und Interkulturalität