10 Warnungen, 10 Forderungen

Das Generationen-Manifest 2013

Ein nicht zu leugnender Klimawandel, halbherzige Energiepolitik, notwendige Veränderungen in der Wirtschaft Prominente und hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft fordern die Bundesregierung sowie die Opposition auf, ihren Worten endlich sinnvolle Taten folgen zu lassen. Auch die sozial-ökologische GLS Bank schloss sich dem Generationen-Manifest 2013 an.

Immer größere Problemberge einhergehend mit mutloser Politik vereinten 14 bekannte Köpfe in einer Mission, die sie am 6. Juni 2013 erstmals in Berlin vorstellten. Denn im Wahljahr 2013 sollen sich die Bundesbürger wieder darauf verlassen können, dass Politiker ihre Wahlversprechen tatsächlich einhalten. Im Generationen-Manifest 2013 formulierten sie zehn Warnungen, die die Lebensbedingungen unserer und folgender Generationen grundlegend beeinträchtigen. Damit nicht genug: In zehn Forderungen beschreiben sie Handlungsempfehlungen, die aus diesen Warnungen resultieren.

Die Bekämpfung des Klimawandels als oberstes Staatsziel oder eine konsequente Umsetzung der Energiewende finden sich in den Forderungen ebenso wieder wie der Aufruf zu einer Reform des Bildungssystems. Der Appell für eine Neugestaltung der privaten Finanzwirtschaft verbunden mit einer nachhaltigen Entwicklung der Wirtschaft sprechen weitere akute Problemstellungen an.

Thomas Jorberg, Vorstandssprecher der GLS Bank, zählt zu den Erstunterzeichnern des Generationen-Manifests. „Mit meiner Unterschrift fordere ich im Namen der GLS Bank die Politiker auf, aussagekräftig und vor allem verbindlich Stellung zu beziehen. Wenn wir diese zehn Punkte jetzt gemeinsam anpacken, können wir unsere Zukunft nachhaltig und zum Wohle aller gestalten.“

Prof. Dr. Gesine Schwan, der Musiker Marius Müller Westernhagen, Star-Köchin Sarah Wiener oder Prof. Dr. Angelika Zahrnt (Mitglied des Nachhaltigkeitsrates der Bundesregierung) übernahmen ebenfalls Verantwortung und unterzeichneten das Dokument.

Auf der Website „www.dasgenerationenmanifest.de“ gibt es ab sofort die Möglichkeit, das Manifest online zu unterschreiben.

Christof Lützel