Alanus Studenten erhalten ersten Preis für Erweiterungskonzept

Neugestaltung Campus

Zwei Studenten des Bachelorstudiengangs Architektur und Stadtraum der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn haben einen Wettbewerb zur Erweiterung und Neugestaltung des Campus der Universität Witten/Herdecke gewonnen. Das Architektur- und Stadtplanungsbüro Post Welters aus Dortmund, das mit der zukünftigen Entwicklung der Bebauung des Universitätsstandorts betraut ist, hatte zu dem Studentenwettbewerb aufgerufen. Der Entwurf der Studenten Georg Kreuer und Ruben Sommer, der einen zentralen Ort der Begegnung sowie mehrere Gebäude umfasst, wurde von der Jury einstimmig zum Sieger gewählt. Die Studenten erhalten ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro. Das Architektur- und Stadtplanungsbüro Post Welters hatte den Wettbewerb mit dem Ziel ausgerichtet, kreative städtebauliche Konzepte zu erhalten, die in die zukünftige Entwicklung der Universität einfließen können.

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Audimax - Entwurf der Studenten Georg Kreuer und Ruben Sommer.
Foto: © Kreuer - Sommer Alanus Hochschule

Schlüssiges Gesamtkonzept

„Unser Entwurf komplettiert den bisherigen Campus der Uni Witten“, sagt Ruben Sommer, der im vierten Semester an der Alanus Hochschule studiert. Die Gestaltung der Gebäude beziehe sich auf den bestehenden Campus, ohne den bebauten Umraum außer Acht zu lassen. „Damit fügt sich unser Entwurf harmonisch in die Umgebung ein“, erklärt sein Kommilitone Georg Kreuer. Die Jury begründete die Vergabe des ersten Preises mit dem „schlüssigen Gesamtkonzept“ des Entwurfs und hob insbesondere die geglückte Integration der bestehenden Universitätsgebäude hervor.

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Campusansicht - der neue Platz bietet viel Raum für Kommunikation.
Foto: © Kreuer - Sommer Alanus Hochschule

Campusmittelpunkt fördert Kommunikation

Als Leitbild für den Entwurf dient die Geste zweier Hände, die eine Mitte umschließen. Dieses Bild greifen die Studenten in der Platzierung und Gestaltung der entworfenen Gebäude auf, die mit ihrer konkav geschwungenen Form einen begrünten Platz mit angelegter Wasserfläche umgeben. Der dadurch entstehende „Ort der Begegnung“ gibt dem bisherigen Campus ein neues Zentrum und verbindet die bestehenden Gebäude. In den geplanten Gebäuden sind eine Mensa, eine Bibliothek ein „Haus der Nachhaltigkeit“ sowie verschiedene Arbeitsbereiche vorgesehen. „Der großzügige zentrale Platz, der als neuer Campusmittelpunkt dient, ist besonders gelungen, da er viel Platz für Kommunikation bietet“, so Bastian Wahler vom  Architektur- und Stadtplanungsbüro Post Welters. Positiv hervorzuheben sei darüber hinaus, dass die neuen Freiflächen und Gebäudeeingänge verkehrs- und barrierefrei seien.

Tatjana Fuchs