12.5.

Die Pforte der Einweihung

Aüfführung des ersten Mysteriendramas durch Rudolf Steiner, Goetheanum-Bühne, Dornach

Im Jahr 1919 wurde Rudolf Steiners Drama „Die Pforte der Einweihung” in München uraufgeführt. Drei weitere Dramen folgten 1911, 1912 und 1913. In regelmäßigen Zyklen werden diese Aufführungen als Mysterien-Festspiele am Goetheanum in Dornach/Schweiz gezeigt. Nach einer längeren Pause sind 2010 die Mysteriendramen vollständig neu inszeniert worden. In dieser Neuinszenierung wird nun die Goetheanum-Bühne das erste Mysteriendrama zur Aufführung bringen.

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Sonnentempel, 11. Bild, Pforte der Einweihung.

Zum Inhalt:

Schicksalsdramatik einer Gemeinschaft und der Einweihungsweg des Johannes Thomasius: Im ersten Drama steht der Entwicklungsweg des Malers Thomasius im Vordergrund; er durchlebt die meisten Szenen, am Rande der Bühne sitzend, in seinem meditativen Bewusstsein mit. Der Zuschauer sieht diese Erlebnisse auf der Bühne dargestellt. Maria, eine weit fortgeschrittene Geistesschülerin des Geisteslehrers Benedictus, begleitet den durch Krisen und Abgründe führenden Weg des Johannes mit einer tiefen spirituellen Freundschaft und Liebe. Weitere Hauptfiguren wie der Naturwissenschaftler Dr. Strader oder der Geschichtsprofessor Capesius werden durch die Bekanntschaft und die Auseinandersetzung mit den Geisteslehren des Benedictus ebenfalls mit großen krisenhaften Herausforderungen konfrontiert. Die Schicksalsdramatik einer Gemeinschaft nimmt ihren Lauf.

Sonntag, 12. Mai, 11.30 18.30 Uhr. Die Pforte der Einweihung.

Kosten: 45,- bis 70,-; Veranstaltungsort: Freie Waldorfschule Frankfurt. Weitere Auskünfte: Bibliothek im Rudolf Steiner Haus, Tel. 069-53093584.

Ein Prospekt mit näheren Informationen und Formularen für die Kartenbestellung liegt im Rudolf Steiner Haus, in Zweigen und anthroposophischen Einrichtungen aus. Auf Wunsch kann er gerne zugesandt werden.

Foto: Jochen Quast