12./13.4.

17. Rudolf Steiner Forschungstage

Zur Interdependenz von Begriff und Organisation der Wissenschaft

Anno 2000 erschien der Sammelband „Universität im 21. Jahrhundert Zur Interdependenz von Begriff und Organisation der Wissenschaft“, in dem sich u.a. auch Claus Otto Scharmer und Kathrin Käufer auf die Suche nach der Charakteristik einer gegenwartsfähigen Universität begaben:

„Der Grundcharakter dieser erneuerten Universitätsidee zielt nicht auf eine Wissenschaft, die die Welt lediglich reflektiert und spiegelt, sondern auf eine Wissenschaft, die in der Lage ist, die Wirklichkeit von ihren Grundkräften des Werdens her zu begreifen. In einer solchen Universität wandelt sich die Rolle der Lernenden und Forschenden von äußeren Beobachtern zu schöpferischen Mitgestaltern einer sich entwickelnden Praxis zu Hebammen für das In-die-Welt-Kommen des Neuen.“

Wie kann eine solche Verwandlung der Universität gelingen? Und wie steht Rudolf Steiners Konzeption des „Freien Geisteslebens“, die ja auch ihre begriffliche und ihre organisatorische Seite hat, damit in Verbindung?

Die Interdependenz von Begriff und Organisation der Wissenschaft bzw. Rudolf Steiners Beitrag zu dieser Fragestellung soll das Leitmotiv der 17. Rudolf Steiner Forschungstage am 12. und 13. April in Cottbus sein, das in einem einleitenden Beitrag und in offenen Gesprächen bewegt werden soll. Dazwischen wird es wieder Gelegenheit geben, aktuelle Forschungsprojekte darzustellen und gemeinsam zu reflektieren. Bis jetzt haben Thomas Brunner, Bijan Kafi und Angelika Schmitt einen Beitrag angekündigt.

Clara Steinkellner

Freitag, 12. April, ab 17 Uhr, bis Samstag, 13. April, 17 Uhr. 17. Rudolf Steiner Forschungstage. Veranstaltungsort: Ehemaligen Tischlerei, Cottbus-Kahren. Weitere Informationen und Anmeldung: clara.steinkellner@gmail.com bzw. 0178-6152189-