„Sei selbst der Wandel,...

...den Du in der Welt wünschst.“

Mit dieser Vision und seinem damit verbundenen gewaltlosen Widerstand appellierte Ghandi an jeden Einzelmenschen, seine Selbstverantwortung zu übernehmen, um in der Welt etwas verändern zu können. Seine Worte bringen auf den Punkt, wovon die meisten spirituellen Bewegungen ausgehen und was im Zeitalter der Bewusstseinsseele erst recht gilt: Keinem Meister mehr zu folgen, sondern sein eigener Meister zu werden.

Für diese persönliche Meisterschaft sind in der Menschheitsgeschichte verschiedene „Werkzeuge“ entwickelt worden, die den inneren Wandel unterstützen. Alleine schon die Veränderung der eigenen Wahrnehmung bringt erstaunliche Resultate beim Zuhören und in der Begegnung mit anderen Menschen. Die Frage ist ja: Kann ich gleichzeitig mit mir und mit meiner Umwelt in Verbindung sein? Oder: Ist es möglich, in jedem Augenblick aus Freiheit zu handeln? Und: Wie kann ich Geistesgegenwärtigkeit erüben?

Im Grunde genommen geht es um die Bewusstseinserweiterung nach innen und außen. Dazu gehört natürlich ebenso, die Gedanken lebendiger zu bekommen. Auch hier gibt es Werkzeuge, das eigene Denken in Imagination, Inspiration und Intuition zu erweitern.

Dann der ganze Gefühlsbereich, den man mit Achtsamkeit und Liebe erhellen kann, um beispielsweise ethisch Kritik geben zu können, ohne den anderen Menschen zu verletzen oder selber Kritik zu empfangen, ohne im Schmerz zu versinken. Die Frage könnte für diesen Fall lauten: Wie kann die Metamorphose des Schattenbildes/ Doppelgängers gelingen? Oder eben: Wie kann die Konfliktbewältigung, die Konfliktfähigkeit und der Umgang mit dem Bösen verbessert werden?

Und der eigene Wille? Ist er nun frei (oder triebhaft und determiniert) und falls nicht, wie kann er befreit werden? - Letztlich stellt sich die Frage: Wie kann ich das Schicksal verstehen und meine Ideale finden und verwirklichen?

Roland van Vliet  geht als Philosoph und Leiter der Manisola-Akademie an all diese Themen ganz lebenspraktisch heran und stellt sie zudem in den großen Zusammenhang der Menschheitsentwicklung und wie unterschiedlich dieselben in früheren Kulturen behandelt wurden.

Sein Verdienst ist es, dass die Werkzeuge für den inneren Wandel in einen sinnvollen Aufbau geordnet wurden um vom modernen Menschen alltagstauglich angewendet zu werden.

Der Ausgangspunkt für den inneren Wandel ist für ihn die Phänomenologie des Bewusstseins und die daraus folgende Geistesgegenwarts- und Aufmerksamkeitsschulung. Damit wird die Grundlage gebildet für eine zeitgemäße Meditationspraxis und die Erzeugung der inneren Ruhe. Die bereits erwähnten Forschungsfragen finden ihre Antworten bei ganz unterschiedlichen Denkern der Geschichte, im Buddhismus, im Manichäismus, bei Christian Rosencreutz und Rudolf Steiner.

Für ein vertieftes Verständnis der großen Menschheitsfragen sorgen die 12 Wahrheits-perspektiven (angeregt durch Rudolf Steiner) und für mehr Lebensfreude und die gelungene Alltagsbewältigung hilft die Vermittlung von Zeit- und Stressmanagement sowie dem Vitalitätsmanagement, beispielsweise dadurch, dass die Philosophie der Freiheit als Handlungsanweisung für die Willensschulung angewandt wird.

In diesem Sinne ermöglicht die „Akademie für Persönliche Meisterschaft und Soziale Kunst“ den inneren Wandel, der dem äußeren konstruktiv begegnen kann. Sie wendet sich an alle, die ihr inneres Feuer lebendig halten oder es erneut entzünden wollen, um jung und lebensfroh zu bleiben. Sie umfasst neun Wochenenden verteilt über zwei Jahre und wurde bereits an verschiedenen Orten sowohl in Holland als auch in Deutschland mit sehr positiven Rückmeldungen durchgeführt. Am 14./15. Dezember diesen Jahres findet in Freiburg sowohl Vortrag als auch Seminar mit Roland van Vliet statt, was auch zum „Schnuppern“ für alle Interessierten gedacht ist und am dritten Aprilwochenende 2013 ist der Beginn für die erste Akademie im Breisgau.

Christian Moos