Elektroauto-Flotte für neue Mobilitätskonzepte

Im Rahmen des Forschungsprojektes „Alltagstauglichkeit von Elektromobilität – Langstreckeneignung und -akzeptanz“ der Ruhr-Universität Bochum nimmt die GLS Bank sechs E-Mobile in Betrieb.

Der GLS Bank wurden von Jörg Marienfeld (Autohaus Rüschkamp) die Schlüssel für sechs Elektroautos überreicht. Die Autos – fünf Peugeot iOn und ein Opel Ampera – sind Bestandteil eines bis Mitte 2014 angelegten Forschungsprojekts der RUB.

„Elektromobilität ist ein richtiger und wichtiger Schritt, wenn eine Vernetzung mit regenerativen Energien und öffentlichem Nah- und Fernverkehr sowie Car Sharing stattfindet. Genau das machen wir“, erläutert GLS Vorstandssprecher Thomas Jorberg. „Diese sechs Elektrofahrzeuge sind das sichtbarste Zeichen unseres Engagements für neue Mobilitätskonzepte – deshalb nehmen wir an dem Forschungsprojekt der RUB teil“, so Jorberg.

Die E-Fahrzeuge wurden von der GLS Bank gekauft und stehen den GLS Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab sofort für regionale Dienstfahrten zur Verfügung. Zudem können sie privat über ein internes Car-Sharing-Modell gemietet werden. So werden möglichst viele relevante Daten für das Forschungsprojekt erzeugt. Die Autos können per Feierabendmiete, per Wochenendmiete oder im Wochen- bzw. Monatstarif gebucht werden. Je nach Bedarf wird ein Peugeot iOn auch in den GLS-Filialen eingesetzt.

Die sechs Autos erhalten ihren Stellplatz auf dem neuen mit einer Lademöglichkeit ausgestatteten Parkplatz der Bank. Für 2013 ist geplant, eine für Kunden und Besucher zugängliche Ladesäule auf dem Hauptparkplatz der GLS Bank in Betrieb zu nehmen.

Prof. Constantinos Sourkounis und sein Forscher-Team untersuchen, inwieweit Elektroautos schon für den Alltagsbetrieb geeignet sind, welche Reichweitenrestriktionen es gibt und mit welchen Maßnahmen (z.B. Schnellladung) entgegengewirkt werden kann.

Christof Lützel