22.9.

Das erschöpfte Ich

Burnout erkennen, verstehen, vermeiden

Wie können wir den Anforderungen des Alltags begegnen, Bewältigungsstrategien erfahren und damit unser Wohlbefinden nachhaltig verbessern? Die Patienteninitiative Bergisches Land und die Rudolf Steiner Schule Remscheid veranstaltet am Samstag, 22. September von 9.30 bis 16 Uhr einen Thementag „Burnout“ mit einem Einführungsvortrag und Arbeitsgruppen.

Burnout

Burnout ist seit Jahren zu einer Modediagnose geworden, die Ursache wird dem allgegenwärtigen Stress zugeschrieben. Stress ist heute ein alltägliches Phänomen, 82% der Deutschen zwischen 14 und 65 Jahren klagen über Stress. Jeder Dritte gibt sogar an, unter Dauerstress zu leiden. Unter Stress geschieht es schnell, dass wir uns „verlieren“. Wir funktionieren dann zwar noch so gut es geht, missachten dabei aber unsere Grenzen und vernachlässigen unsere eigenen Bedürfnisse und Ziele. Häufig ist das der Anfang einer Erschöpfungserkrankung, z.B. einer Burnout-Entwicklung.

- Was ist Burnout?

-Wie beginnt Burnout, wie verläuft es und wohin führt es?

- Welche Faktoren begünstigen Burnout?

- Wie kann man sich vor Burnout schützen?

Angesichts unserer zunehmenden Stress-Belastung wird es immer wichtiger, sowohl betriebliche wie persönliche Stressbewältigung und Burnout-Prophylaxe zu pflegen.

Dabei kommt den persönlichen Möglichkeiten mit Stress um zu gehen, und sich nicht selbst zu verlieren eine besondere Bedeutung zu.

Der Vortrag um 10 Uhr will dazu anregen und Gesichtspunkte darstellen, die in der Arbeitsgruppe im Gespräch vertieft und ergänzt werden können. Einführender Vortrag und Gesprächsgruppe zum Thema mit Markus Treichler, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Autor mehrerer Bücher.

Zu folgenden Themen finden Arbeitsgruppen statt:

Anthroposophische Meditation

mit Anna-Katharina Dehmelt, Dozentin für anthroposophische Meditation. Meditation verwandelt das Verhältnis zu sich selbst. Die Erfahrung, dass man im eigenen Innersten unabhängig ist von allen äußeren Umständen ist eine Voraussetzung für eine kräftige und bejahende Gestaltung des eigenen Lebens. Mit wenigen elementaren Übungen kann ein erster Anfang mit einer solchen meditativen Praxis gemacht werden.

Eurythmie

mit Sabine Kliche, Heileurythmistin. Ein gesundes Gleichgewicht zwischen Leib, Seele und Geist bedarf unserer Aufmerksamkeit. In der Arbeit mit den energiespendenden Bewegungen von Vokalen, Konsonanten und Rhythmen der Sprache wird der gesamte Körper beansprucht und vitalisiert.

Malen

mit Isabel Sperling, Kunsttherapeutin. Im Malkurs wollen wir trotz der Kürze der Zeit mit künstlerischen Mitteln unseren individuellen Kräftehaushalt zwischen Auf- und Abbau ins Erleben bringen, die Beweglichkeit zwischen diesen polaren Kräften anregen und auch regenerativ arbeiten.

Freies Gestalten

mit Holz mit Take Bijlsma, Holzbildhauer und Künstler. Konvex-konkav; eckig-rund; grob-fein; rauglatt. Die Welt der Gegensätze, der Kontraste werden wir versuchen in einem Stück Holz darzustellen.

Programm:

9.30 Uhr Begrüßungscafé

10 Uhr, Vortrag von Markus Treichler

11.30 – 13 Uhr, Arbeitsgruppe 1. Phase

13 – 14 Uhr Mittagspause

14 – 15.30 Uhr, Arbeitsgruppe 2. Phase

Plenum/Ausklang mit Kaffee und Gespräch

Sa. 22. September, 9.30-16 Uhr, Thementag Burnout. Kosten: 38,- inkl. Kaffee und Mittagsimbiss. Kinderbetreuung auf Anfrage möglich. Veranstaltungsort: Rudolf Steiner Schule Remscheid, Schwarzer Weg 9. Veranstalter: Patienteninitiative Bergisches Land und die Rudolf Steiner Schule Remscheid. Weitere Informationen und Anmeldung: Patienteninitiative Bergisches Land, Ingrid vom Stein, Neuenhaus 60, 42929 Wermelskirchen, Tel. 02196- 84077, E-Mail: buechervomstein@t-online.de.