Buchtipp

Muschelmärchen

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Von Wundern, Abenteuern und geheimnisvollen Begegnungen erzählen die sechzehn Muschelmärchen, die Britta Basten veröffentlicht hat. Eines der Märchen wurde ihr zugetragen, Autorin unbekannt, andere von Freunden und ihrer Familie übermittelt, die meisten hat die Malerin, die sich lange Jahre ausschließlich mit Engeln beschäftigte, selbst geschrieben. Die Themen sind so vielfältig wie die Muschelarten selbst, die in den Märchen vorkommen: Es werden Ängste beschwichtigt, frohe Gedanken beschert, unnötige Kämpfe beendet, neue Lebensgefühle entdeckt und vieles mehr. Immer inspirieren die Farben und Formen der Muscheln und Schneckengehäuse zu Geschichten, die sowohl in Anderswelten führen können als auch beschreiben, wie derzeitige Romanzen von den Meeresgehäusen beflügelt worden sind. So ist von Strahlenkörbchen und Herzmuscheln die Rede, aber auch von dem Gemeinen Seeohr oder Miesmuscheln. Wann auch immer Sie die nächste Muschel in den Händen halten, hören Sie genau hin, welche Geschichte das Meeresrauschen verbirgt.

Britta Basten war als Kunsterzieherin tätig und lebt als Malerin in Dortmund. Seit ihrer Jugend schreibt sie Gedichte, Kurzgeschichten und Märchen.

red./Michaela Frölich

Foto:

Britta Basten: Muschelmärchen. Verlag Ch. Möllmann, Borchen 2012.,

93 S., 14,- EUR