Finanzhilfe für Freie Schulen

Aktionen zur Überwindung der finanziellen Schieflage

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Die Förderschulen freier Träger werden seit vielen Jahren bei der Ersatzschulfinanzierung benachteiligt.

Die Freien Waldorfschulen werden in den nächsten Wochen mit verschiedenen Aktivitäten auf die bisher unzureichende Berechnung und ungerechte Verteilung der Beihilfen auf die verschiedenen Schulformen aufmerksam machen. Norbert Handwerk, Landesgeschäftsführer der Freien Waldorfschulen in Hessen: „Das Grundgesetz und die europäische Menschenrechtscharta sichern, dass alle Eltern für ihre Kinder die Schule wählen können, die ihren Bildungsvorstellungen entspricht. Dazu ist eine faire staatliche Förderung notwendig, damit wir unsere Schulgelder so niedrig halten können, dass Normalverdiener sie auch bezahlen können. Wir fordern deshalb 85 Prozent der vollen Schulkosten, die Kommunen und Land aufbringen. Von den Eltern der Förderschüler sollte man gar keinen Finanzbeitrag erwarten.“

Die Eltern der Freien Waldorfschulen wollen die Öffentlichkeit über die derzeitige Schieflage der Ersatzschulfinanzierung informieren. Die Landes-arbeitsgemeinschaft unterstützt diese Aktivitäten mit detaillierten Informationen auf ihrer Webseite sowie mit Plakaten und Faltblättern.

Norbert Handwerk, LAG