Sekem erhält Impact Business Award

Einsatz biologisch-dynamischer Landwirtschaft im Kampf gegen den Klimawandel

Die Sekem-Firmengruppe ist unter den diesjährigen Preisträgern des Impact Business Awards des Deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ). Der von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit vergebene Preis wird Sekem für den Einsatz biologisch-dynamischer Landwirtschaft im Kampf gegen den Klimawandel anlässlich des 15. internationalen Business Forums 2012 in Berlin verliehen.

Der Impact-Preis (Innovative Modelle der Förderung der Anpassung an den Klimawandel und klimafreundlicher Technologien) zeichnet Unternehmen aus, die innovative Business-Lösungen im Kampf gegen den Klimawandel entwickeln oder einsetzen. Jedes Jahr erhalten bis zu fünf Preisträger die weithin bekannte Auszeichnung.

„Der Pionier auf dem ägyptischen Bio-Markt hat eine integrierte Wertschöpfungskette entwickelt: Sekem pflanzt die eigenen Rohwaren selbst an, verarbeitet sie und vertreibt die Produkte an die Endkunden. Der Ansatz zum Kampf gegen den Klimawandel umfasst sowohl Adaption wie auch Vermeidung durch die Anwendung biodynamischer Landwirt- schaft. Diese Technologie führt zu geringeren CO2-Emissionen als konventionelle Land- wirtschaft, verfügt über ein größeres Potential zur CO2-Abscheidung und gehört zu den viel versprechenden Methoden in der Anpassung an den Klimawandel durch größere Res- sourceneffizienz im Umgang mit Wasser, krankheitsresistenten Pflanzen und besserer Resistenz gegen Trockenheit“, heißt es von der GIZ zur Begründung.

Die Preisträger des Jahres 2011 umfassen Produzenten von Solarprodukten, Unternehmen, die „Off-Grid-Gemeinschaften“ in Indien realisieren und solche, die sich der Produktion von Bio-Pharma- und Textilprodukten widmen. Sie stammen aus Ägypten, Ghana, Uganda, Kambodscha und Indien. Die GIZ wählt beispielhafte Geschäftsmodelle aus, die innovative Produkte, Dienstleistungen oder Technologien für den Klimaschutz oder die Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Entwicklungsländern und Schwellenländern anbieten. Jeder Gewinner wird mit 5.000 Euro Preisgeld und verschiedenen Gelegenheiten, die eigene Arbeit einflussreichen Vertretern aus Politik und Wirtschaft vorzustellen belohnt.

Der Preis wird im Namen des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) verliehen und von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit vergeben.

Quelle: Sekem