Buchtipp

Die Wunderschönheit des Lebens

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Zehn Erzählungen suchen wunderschöne Momente des Lebens aufzuzeigen, abseits von Bekanntem, viel Beschriebenem, häufig Benanntem. Die Geschichten handeln von einsamen Wanderern in der Zeit, von heilsamen Begegnungen, Zivilcourage, von Gott und der Erkenntnis, dass Angst und Einsamkeit nur Durchgangshallen für Licht und Geborgenheit sein können. Der Autor Achim Elfers schreibt in eigenwilliger, manchmal auch poetischer Sprache und versetzt seinen Leser in ein inneres Staunen, in dem er Begebenheiten fokussiert, die am Rande des sonst bedeutsamen Lebens spielen.

Ein Teil der Geschichten kommen schnell zum Bemerkenswerten, andere brauchen lang im Hadern, in der Skepsis, im Zweifel, bis das geschieht, was die Begebenheit aufzuschlüsseln scheint.

Sehr berührend sind definitiv die erste und die letzte Erzählung „Die enge Pforte“ und „Das Leben ist wunderschön“ - Anekdoten, die sich auch zum Weitererzählen eignen.

red./Michaela Frölich

Achim Elfers: Die Wunderschönheit des Lebens. Erzählungen. Verlag CH. Möllmann, Borchen 2011,

127 S., kartoniert (TB),

13,- EUR.