Hilfe für Ostafrika

Die Zukunftsstiftung Entwicklungshilfe ruft zu Spenden für die Menschen in Ostafrika auf. Der langjährige Projektpartner der Stiftung, SACDEP in Kenia, hat mit der Unterstützung von Betroffenen der Hungerkatastrophe begonnen.

Die Mitarbeiter von SACDEP arbeiten seit 17 Jahren mit KleinbäuerInnen zusammen und unterstützen sie darin, ihre Lebensverhältnisse zu verbessern und durch ökologische Landwirtschaft und nachhaltiges Wassermanagement Ernährungssouveränität zu erreichen. 

Auch in der jetzigen Situation bleibt ihr Fokus darauf, den Menschen langfristig zu helfen. Zunächst jedoch geht es um das Überleben. SACDEP beginnt daher mit kurzfristiger Nothilfe für die Menschen.

Hierbei geht es vor allem um die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln und Vitaminen, aber auch um Hilfestellungen für betroffene Hirtenfamilien im Umgang mit dem zahllos verendenden Vieh.

Für die Lebensmittelspenden bittet SACDEP einerseits bei kenianischen KleinbäuerInnengruppen um Spenden, mit denen SACDEP in den nicht von der Dürre betroffenen Landesteilen arbeitet. Für den Transport solcher privater Lebensmittelspenden gibt es Zuschüsse von der kenianischen Regierung.

Zusätzlich zu den Spenden der Kleinbauern, kauft SACDEP von Spendengeldern Getreide, trockene Hülsenfrüchte und Öl hinzu. Saisonales Gemüse wird auf den lokalen Märkten erworben und zur Konservierung getrocknet. Gekauft werden vorzugsweise Produkte aus Kenia und den Nachbarländern Tansania und Uganda. Weitergegeben werden die Hilfsmittel sowohl an Gruppen mit denen SACDEP bereits in von der Dürre betroffenen Gebieten arbeitet, als auch an weitere betroffene kenianische Kleinbauern im Norden des Landes und an Flüchtlinge aus Somalia, die in Kenia Zuflucht suchen.

Sobald an eine Rückkehr zu denken sein wird, soll nach Möglichkeit betroffenen Flüchtlingsfamilien aus dem Westen Somalias Unterstützung bei der Rückkehr zu ihrem Land geleistet werden und beim Wiederaufbau ihrer kleinen Farmen und Viehwirtschaften. Diese langfristigen Unterstützungsmaßnahmen werden jedoch frühestens nach der nächsten Regenzeit in Betracht kommen. Es wird befürchtet, dass auch die Regenzeit im Oktober/November 2011 noch nicht die übliche und notwendige Intensität haben wird, danach läge die Hoffnung auf dem Zeitraum März/April 2012. Bis dahin werden die Menschen auf Hilfen angewiesen sein.

Beatrice Nolte

Spendenkonto:

Zukunftsstiftung Entwicklungshilfe

Konto-Nr.: 123 300 10

BLZ: 430 609 67 GLS Bank Bochum

Stichwort: Dürre in Ostafrika

Weitere Informationen:

Zukunftsstiftung Entwicklungshilfe bei der GLS Treuhand e.V., Ansprechpartnerin: Beatrice Nolte, Tel.: 0234/5797-124, E-Mail: beatrice.nolte@gls.de.