Waldorfeltern-Hessen sucht Verstärkung

14.3.

Waldorfeltern ist ein anstrengender Job – solange die Kinder in der Waldorfschule sind: Elternabend, Schulfest, Vorstand, Elternrat, Mitgliederversammlung etc. Doch eines Tages sind die Kinder aus der Schule – und dann? Erst jetzt hat man eigentlich so richtig den Überblick und erlebt an den eigenen Kindern, was aus Waldorfschülern werden kann - aber jetzt ist man „draußen“.

Warum eigentlich? Sie könnten die Waldorfpädagogik doch weiterhin fördern, z. B. durch

• ihre allgemeine Unterstützung von waldorfpädagogisch arbeitenden Einrichtungen

• ihr Engagement in Bildungspolitik und Öffentlichkeit zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Schulen in freier Trägerschaft

• Beratung von neuen Waldorfeltern.

„Wir streben an, möglichst noch in diesem Jahr einen gemeinnützigen Verein zu gründen”, erklärt Theo Stadtmüller, „um dadurch besser handlungsfähig zu werden.” „Wir sind auch gerne bereit, bei der Beratung von neuen Waldorfeltern zu helfen”, sagt Birgitta Gralfs, die sich viele Jahre im Bundeselternrat und anderen Selbstverwaltungsgremien engagiert hat. „Neue Eltern wissen oft noch nicht so genau, was auf sie zukommt. Unsere Kinder studieren bereits oder sind schon berufstätig. Wir sehen jetzt viel klarer, was diese Schule für sie und auch für uns gebracht hat. Das wollen wir gerne weitergeben.”

Am besten geht das in einem handlungsfähigen, gemeinnützigen Verein von ehemaligen Eltern, Mitarbeitern, Schülern und Freunden der waldorfpädagogischen Einrichtungen in Hessen. Ein kleiner Initiativkreis hat sich am 24. Januar zum ersten Mal getroffen. Dieser benötigt aber noch dringend Verstärkung. Interessenten, die diese Initiative unterstützen möchten, können sich per E-Mail wenden an: info@waldorfeltern-hessen.de.

Theo Stadtmüller

Montag, 14. März, 18 Uhr, Treffen des Initiativskreis, Interessenten herzlich willkommen. Ort: Landesgeschäftsstelle der hessischen Waldorfschulen in Frankfurt, Hügelstraße 67.