Novellierung Ersatzschulfinanzierung 2013

Sparen – aber gleich für alle

Am 11. April begann mit einem Gesamtelternabend der Freien Waldorfschule Vordertaunus die Kampagne der hessischen Waldorfschulen zur Novellierung der Ersatzschulfinanzierung 2013. Das neue Modell zur Berechnung der vollen Schulkosten wurde vorgestellt; ein Faltblatt mit ersten Informationen ging Anfang Mai an die Schulen.

Vorrangiges Ziel der Kampagne wird es sein, Politiker und Bürger über das Elternrecht auf freie Wahl der Schulausbildung zu informieren, das nur bei einer fairen Finanzhilfe gewährleistet ist. Da sich die Finanzhilfe nach den Ausgaben des Kultushaushalts bemisst, treffen die dortigen Einsparungen immer auch die freien Träger. Zusätzlich ersparen die freien Schulen in Hessen bisher schon der Öffentlichen Hand jährlich Ausgaben von über 70 Millionen Euro. Das Einfrieren der Beihilfen ist vor dem Hintergrund steigender Preise und höherer Tarife ein zusätzlicher dritter Sparzwang. Die mit Hinweis auf die Haushaltslage des Landes angekündigte Verweigerung einer Erhöhung der Finanzhilfe, die künftig als Folge der neuen Vollkostenberechnung erforderlich wird, wäre eine vierte Einsparung, die einseitig zu Lasten der Eltern und Lehrer freier Schulen ginge.

Norbert Handwerk

LAG der Freien

Waldorfschulen in Hessen