Waldorfkindergarten Niederursel feierte Abschluss der Umbaumaßnahmen

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Die Kindergartenkinder im Mittelpunkt - wie auch der ganz besondere Stuhl

Mitten unter uns, über die Erde verbreitet, in allen Zonen und Klimabedingungen, lebt ein Volk, das eine Botschaft nicht aussprechen kann, das sich in seiner Tätigkeit, im Spiel auch ohne Dolmetscher versteht, die Kinder.

Helmut von Kügelgen

Mit diesem Zitat begrüßte Marion Eller, langjährige Erzieherin am Waldorfkindergarten Niederursel, die zahlreichen Gäste, die der Einladung zu den Feierlichkeiten zum Abschluss der Umbauarbeiten am 28. Mai bei wunderschönem Wetter gefolgt waren. Die Auflagen, die aus brandschutztechnischen Gründen einen Umbau in dem ehemals, denkmalgeschützten Gebäude erforderten, konnten genutzt werden, um das Kindergartenhaus zu modernisieren, auszubauen und dadurch auch ein erweitertes Raumangebot zu schaffen. So entstand u.a. ein neugestalteter Gruppenraum im Haupthaus, der für die Vorschulkinder, die Gruppen des Musik-Gärtchens sowie die größeren Kinder, die zur Nachmittagsbetreuung angemeldet sind, genutzt werden kann.

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Menschenskinder - Skulpturen von Stephan Guber

Auch am Festtag standen die Kinder im Mittelpunkt. So sangen sie vor rund 100 Gästen ihr Lied von einem Hühnchen, das verloren ging, rührten damit manch einen Besucher zu Tränen, und erhielten für ihre Vorführung viel Applaus.

Im Rahmen des Festes wurde die Ausstellung „Mesnchenskinder“ von Stephan Guber eröffnet: 13 ca. 1,20 m hohe Skulpturen, die alle aus einem Stamm eines Lindenbaums sind, und zwanzig kleinere Bilder, sogenannte Monotypen. Hier konnten die Kinder echte Kunst, Kunst zum Anfassen erleben – inmitten der kindshohen Figuren, die aussahen, als würden sie selbst spielen, gingen die Kindergartenkinder hin und her, fasziniert von der gleichen Größe, streichelten und sprachen mit diesen.

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Hell und freundlich der neue Raum im Dachgeschoss.

Zwar sind bereits alle Kindergartengruppen für den kommenden Herbst voll belegt, bei Interesse kann man sich jedoch jederzeit noch an den Kindergarten wenden, auch bei einem Bedarf an Integrationsplätzen.

red./Michaela Frölich