6. Stuttgart Open Fair 2011

überLeben – überGrenzen

28. - 30.1.2011 in Stuttgart: Schlossplatz – Forum 3 - Laboratorium

Wir grenzen uns ab, Andere aus, überschreiten ihre Grenzen, dringen ein und richten an.

Hier unbegrenzt konsumieren, dort ausgegrenzt überleben – die Wohlstandsgrenze ist überall, nur Geld fließt grenzenlos... ins Steuerparadies.

Unsere Lebens(t)räume: endlos verplant – beschränkt bleibt die Einsicht der Mächtigen und unsere Teilhabe an Mitsprache, am Leben, an der Zukunft.

Unsere Vielfalt aber ist lebendig, kann Grenzen setzen und überwinden:

Grenzüberschreitungen in ein lebendiges Stuttgart in einer anderen, gemeinsamen Welt: danach suchen engagierte Menschen und Initiativen aus der Region beim Stuttgart Open Fair 2011. Und wir suchen nicht allein – Anfang Februar versammeln sich 100.000 Menschen aus aller Welt beim 10. Weltsozialforum in Dakar/Senegal um zu zeigen:

Eine andere Welt ist möglich!

An Infoständen auf dem WeltSTATTMarkt, in Workshops und Diskussionen im Forum 3 und bei Konzerten im Laboratorium blicken wir darum nach Afrika – den Kontinent der um unser Überleben kämpft. Und wir blicken in unsere Städte – Orte der Auseinandersetzungen, des Zusammenlebens, einer Zukunft die wir selbst bestimmen. Wir laden Alle herzlich dazu ein, zuzuhören, mitzureden, mitzugestalten!

In Stuttgart unterstützen uns:

Chico Whitaker, Mitbegründer des Weltsozialforum, Träger des Alternativen Nobelpreis, Brasilien

Wangui Mbatia, Bürgerrechtsaktivistin, Gründerin des Peoples Parliament in Nairobi, Kenia

Pat Mooney, Technolgie-Ethiker, Träger des Alternativen Nobelpreis, Kanada

Theo Rauch, Experte für ländliche Entwicklung, Berlin

Freitag, 28. Januar | 19 Uhr | Forum 3

Eröffnung mit Chico Whitaker, Wangui Mbatia, Pat Mooney und Stuttgarter AktivistInnen | Musik: Benkadi | Buffet

Samstag, 29. Januar | 10 – 18 Uhr | Schlossplatz - WeltSTATTMarkt

Mit über 40 Infoständen, Jugendtheaterprojekt, Installationen, Strassen Aktionen, veganen, bio-regio-fairen und Afrikanische Spezialitäten

Buntes Bühnenprogramm ab 12.30 im beheizten Festzelt: mit unseren internationalen Gästen, Stuttgarter Akteuren, Musik: Banda Maracatú, Benkadi, AFREAX, Jugend Klezmer Band, Volxtanz, u.v.m.

Samstag, 29. Januar

11 – 19.30 Uhr | Forum 3

Workshops – Vorträge – Filme – Diskussionen, 26 Veranstaltungen zu den Themen:

Teilhabe leben: Wirtschaft und Geld im Dienst des Lebens – lebendige Demokratie – Leben in der Stadt

Grenzen setzen: Umwelt – Ressourcen - Menschenrechte

Anders besser leben

Entwicklungspolitik überdenken

Samstag, 29. Januar

20 Uhr | Forum 3

World Café und Presseclub I Jazz von Multiple Joys I Imbiss

Sonntag, 30. Januar

11 – 14 Uhr | Laboratorium

Musikalisch-politischer Brunch : Rückblicke – Ausblicke – Gespräche | Jazz for two | Buffet

Im Rahmen von Stuttgart Open Fair:

Fr. 28. Januar

20.30 Uhr | Laboratorium

Konzert mit Weltmusik von Kaira Tiló

Eintritt frei, Kostenbeitrag für Buffets

Aktuelle Auskunft und Kontakt:

SOFa-Sekretariat

Colibri e. V.

Carol Bergin/Johannes Lauterbach

Nauklerstraße 13 | 72074 Tübingen | Tel. 07071 255608

johanneslauterbach@gmx.net | www.stuttgart-open-fair.de

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Hintergrundinformationen

Stuttgart Open Fair (SOFa) lädt einmal im Jahr Alle zu einem Open-Air-Festival des Engagements für eine andere Welt ein:

Menschen und Initiativen, die sich hier und weltweit für Umwelt, Frieden, Menschenrechte, soziales und faires Miteinander, für echte Demokratie und eine Wirtschaft im Dienste Aller einsetzen, gehen in die Stuttgarter Innenstadt und stellen Projekte für eine menschliche Zukunft vor, bieten Möglichkeiten zum Mitmachen an, informieren über aktuelle Themen, diskutieren ihre Vorschläge und tauschen Erfahrungen aus, und feiern unseren gemeinsamen Einsatz für eine menschenwürdige Zukunft!

Das Festival findet Ende Januar, nahezu zeitgleich mit dem Weltsozialforum statt - einem der größten internationalen Treffen zivilgesellschaftlicher Gruppen (Infos zum WSF) das 2011 in Dakar im Senegal stattfinden wird.

Zugleich lädt Stuttgart Open Fair das ganze Jahr über Alle, die sich für eine menschwürdigere Welt einsetzen wollen dazu ein, sich an der offenen Vorbereitung zu beteiligen. Auch zwischen den Festivals finden Treffen und Veranstaltungen statt, die beteiligten Gruppen und Personen diskutieren die Themen für das nächste SOFa und entwickeln dabei ein ständig wachsendes regionales Netzwerk.

SOFa ist ein offener Raum der von den Beteiligten immer wieder neu mit Leben und Inhalt gefüllt wird. Durch die Vielfalt der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden Themen und Projekte aus unterschiedlichen Blickwinkeln wahrgenommen, Zusammenhänge gezeigt und die Breite der Bewegungen hinter gemeinsamen Zielsetzungen sichtbar.