Prominente Fürsprache für Rudolf Steiner

Dass Hollywood-Schauspielerinnen wie Sandra Bullock und Jennifer Aniston oder Persönlichkeiten wie Michael Ende, Rainer Werner Fassbinder und Ferdinand Porsche Waldorfschüler waren, ist hinlänglich bekannt. Bekannt ist auch, dass etwa Martin Walser, Ingmar Bergman, Hans Magnus Enzensberger, Clint Eastwood, Otto Schily oder Helmut Kohl ihren Nachwuchs in Waldorfschulen schickten. Aber nicht nur Steiners pädagogischer Ansatz, auch die biologisch-dynamische Landwirtschaft, insbesondere der Bio-Weinbau, erfährt in letzter Zeit zusehends prominenten Zuspruch, wie folgender exemplarischen Auswahl aktueller Meldungen entnommen werden kann:

Mit mehr als 100 Mio. verkauften Alben und 16 Grammy-Auszeichnungen zählt der britische Musiker Sting zu den bedeutendsten Popkünstlern unserer Zeit. Am 5. November 2010 hat er zusammen mit dem Royal Philharmonic Orchestra in Wien ein Konzert gegeben und im TV-Interview erzählt, dass er seit einiger Zeit ein bio-dynamisches Weingut betreibt, von den Methoden Rudolf Steiners fasziniert ist und die Menschen seinen Wein lieben.

Ebenfalls unter die Bio-Weinbauern nach Ansätzen Rudolf Steiners ist der Amerikaner Kevin Parker gegangen, seines Zeichens Leiter der globalen Vermögensverwaltung der Deutschen Bank. Im FAZInterview spricht er über den Einfluss des Klimawandels auf die Finanzmärkte und apelliert unter Bezugnahme auf Rudolf Steiner: “Jeder einzelne ist gefordert, einen Beitrag zu leisten, für eine Wirtschaft, die schonender mit den Ressourcen der Welt umgeht”.

Die schottische Schauspielerin Tilda Swinton schließlich, deren neuer Film „I Am Love” soeben in den Kinos angelaufen ist, schickt ihre Kinder auf eine Waldorfschule und wäre selbst gerne auf eine gegangen: “Meine Kinder werden ermutigt, die Welt mit Neugier zu erkunden. Und schon die Kleinsten bekommen das Gefühl vermittelt, dass sie Einfluss nehmen können auf die Welt und sie verändern. Das finde ich gut.”

In ähnlicher Weise hatte sich zuvor auch schon Hollywood-Actress Jennifer Aniston ausgesprochen, die bereits im Alter von 11 Jahren in New Yorks Metropolitan Museum of Art ihr erstes selbstgemaltes Bild ausstellen und im Rudolf Steiner School Drama Club ihre ersten Schauspielerfahrungen sammeln konnte: “Fasziniert war ich immer schon von der Schauspielerei, aber es waren nicht zuletzt meine Erfahrungen in der Steiner-Schule, die mich darin bestärkten, diesen Berufsweg auch wirklich einzuschlagen. Die Steiner-Schule erlebte ich als freigeistige Schule, die mich zu Kreativität und Individualität ermutigte.”

Quelle: anthromedia.net