AMSELHOF IM RUDOLF STEINER HAUS

Brauchen Jungen eine andere Erziehung als Mädchen?

4.2.

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Koedukation ist eine historische Errungenschaft, hinter die es kein Zurück mehr gibt. Denn überkommene Geschlechtsrollen-Klischees haben längst ausgedient. Rudolf Steiner, der Begründer der Waldorfpädagogik, war diesbezüglich seiner Zeit weit voraus. Er betonte den übergeschlechtlichen individuellen Wesenskern des Kindes. Dennoch sind Mädchen und Jungen verschieden, die nicht nur in der körperlichen, sondern auch in der sozial-emotionalen Entwicklung zu tage treten. Wie können diese Unterschiede angemessen berücksichtigt werden, ohne das Prinzip der Koedukation in Frage zu stellen? Und was brauchen insbesondere Jungen, um nicht gewalttätig oder computersüchtig zu werden?

Freitag, 4. Februar, 20 Uhr, Vortrag mit Henning Köhler, Heilpädagoge, Janusz Korczak Institut, Wolfschlugen. Kosten: 8,- / 5,- (erm.) Eine gemeinsamen Veranstaltung von der Anthroposophischen Geesellschaft und dem Amselhof-Kulturverein. Veranstaltungsort: Rudolf Steiner Haus Frankfurt.

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Henning Köhler