19.2.

Anthroposophie – Brücke zum Leben

New York City Brokly Bridge

Brooklyn-Bridge. Foto ©fine-art-manufaktur.de

Mit dem 20. Jahrhundert erinnert nichts mehr an den göttlichen Ursprung der menschlichen Existenz. In diesen Moment der menschlichen Entwicklung zeigt die Anthroposophie als eine wissenschaftlich-künstlerisch geprägte Spiritualität vier Wege, die als Brücken fungieren: die Brücke zum eigenen Selbst, die Brücke zum anderen Menschen, die Brücke zur Natur und die Brücke zum Höheren.

Anthroposophie hilft, diese Brücken zu bauen und zu entdecken, dass diese sich gegenseitig bedingen und schlussendlich eine gemeinsame große Brücke bilden. Wer Brücken baut, muss immer mit dem anderen, noch unbekannten Ufer rechnen. Schließlich geht es um die Entdeckung, dass man über diese Brücke nicht geht, sondern sie die eigene Existenz ist, die mit jedem Stein dieser Brücke tiefer und weiter wird.

Am Samstag, 19. Februar wird Wolfgang Held aus Dornach im Rudolf Steiner-Haus Stuttgart ein Einführungsseminar in die Anthroposophie mit folgenden Themen geben: 1. “Der Weg zum Herzen führt über den Kopf” - Anthroposophie als Antwort auf die vierfache Heimatlosigkeit in der Gegenwart; 2. “Wohnt ein Lied in allen Dingen” - Spirituelle Naturerkenntnis an Beispielen aus der Biologie, Astronomie und Anthropologie; 3. “Sich selbst Freund” - Von der inneren Ruhe zur Meditation; 4. “Dem Feind des Lichts ins Auge schauen” - Vom Umgang mit Grenze, Doppelgänger und Bösem.

Wolfgang Held studierte Waldorfpädagogik und Mathematik, hält Kurse und Vorträge zu naturwissenschaftlichen und anthroposophischen Themen. Er ist Herausgeber des „Sternenkalenders” und Autor über Lebensfragen, Mitarbeiter am Goetheanum.

Andreas Neider

Samstag, 19. Februar, Einführungsseminar in die Anthroposophie. Weitere Informationen und Anmeldung Tel. 0711 - 2485097 oder E-Mail: aneider@gmx.de.