6.2.

Wieder Geboren

Eurythmie-Projekt: Bewegen – Sprechen – Singen

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„Wieder geboren” ist ein Stück für zwölf Frauen, das unter der choreografischen Leitung von Andrea Heidekorn im Rahmen der Winterwerkstatt Alfter entstanden ist. Wagemutige Amateurinnen und professionelle Eurythmistinnen bilden das Ensemble. Die Choreografie beschäftigt sich mit dem Thema „Renaissance und Gegenwart.“ Angeregt wurde dieses Thema durch die Kooperation mit dem Rheinischen Landesmuseum Bonn. Eine Führung durch die Sonderausstellung „Renaissance im Rheinland” zu Beginn des Projektes zeigte ganz deutlich: die Renaissance lässt als Umbruchs- und Neuentdeckungsphase der Geschichte viele Parallelen zur Jetztzeit zu. Zentrale Fragen der Individualisierung, Eigenverantwortung und Weltbeziehung waren damals so brennend wie heute. In der Aufführung kontrastieren Dichtung und Musik der Renaissance mit Poesie und Kompositionen der Gegenwart. Sprache, Gesang und Bewegung finden durch Texte von Joachim de Bellay, Nelly Sachs und Rose Ausländer sowie Kompositionen von Henry Purcell und Arnold Schönberg ihren Raum auf der Bühne.

Eine Besonderheit ist die ganz aus der gemeinsamen Bewegung entstandene Choreografie unter der Leitung von Julia Heinzelmann, die als Assistentin das Projekt als Bestandteil ihres Masterstudiums Sozialeurythmie begleitet.

Am 6. Februar wird das Projekt erstmals zur Finissage der Ausstellung „Renaissance im Rheinland” im Rheinisches Landesmuseum aufgeführt. Weitere Aufführungen folgen im Sommerhalbjahr.

Claudia Zanker

Aktuelle Informationen zu den Aufführungen per E-Mail: julia@heinzelmann-liblar.de.

Foto: copyright Helmut Hergarten