Stiftung Waldorfpädagogik Essen

Lernwerkstatt und Entwicklungsförderung

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Die „Stiftung Waldorfpädagogik Essen“ hat erstmals nach sieben Geschäftsjahren ein Stiftungsvermögen von über 600.000 EUR erreicht. Die Stiftung wurde 2003 mit den Zielen gegründet, die individuelle Leistung bzw. Leistungsfähigkeit der Kinder zu fördern, Projekte in wissenschaftlichen, künstlerischen und handwerklichen Bereichen zu unterstützen und auch therapeutische Maßnahmen zur Behebung von Entwicklungsstörungen und die Integration behinderter Kinder und Jugendlicher zu fördern. Das Vermögen bleibt einer Stiftung gemäß unangetastet, mit den ausgeschütteten Erträgen jedoch können Projekte der Essener Waldorfschule, zur Zeit die Lernwerkstatt, Förder- und Lernangebote sowie der Umbau und die Modernisierung des Chemieraums, und zu einem Zehntel Waldorfprojekte in entwicklungsbedürftigen Ländern unterstützt werden.

Die Lernwerkstatt

Kinder, die in bestimmten Fächern Unterstützung brauchen, erhalten zum normalen Stundenplan zusätzliche Unterrichtsstunden, z.B. in Deutsch, Mathematik oder in den Fremdsprachen. Schüler, die im Schulalltag eher unterfordert sind, können zusätzliche Angebote, z.B. das Erlernen einer weiteren Fremdsprache nutzen, aktuell Spanisch und Italienisch.

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Waldorfprojekt in Kirgisien

Mit zehn Prozent der ausgeschütteten Beträge der Stiftung Waldorfpädagogik wird seit drei Jahren die kleine anthroposophische Initiative in Nadeschda, Kirgisien, unterstützt. Siebzig schwer und mehrfach behinderte Kinder und Jugendliche im Alter von 2 bis 24 Jahren werden an der integrierten Waldorfschule, die als erste in das Projekt der Assoziierten Schulen der UNESCO aufgenommen wurde, sowohl in der heilpädagogischen Waldorfschule als auch in den Werkstätten und Wohngruppen in ihren besonderen Belangen gefördert.

red./Michaela Frölich

Weitere Informationen: Stiftung Waldorfpädagogik Essen, Postfach 320145, 45245 Essen, Tel. 0201-4351528.