26.2.

Tagung zum 150. Geburtstag von Rudolf Steiner

Friedrich Schiller, Kaspar Hauser, Rudolf Steiner: Schritte zu einem christlichen Sozialimpuls

Der Dualismus zwischen neuliberaler Wirtschafts-organisation (einseitigem Stofftrieb) und Staats-konformismus (einseitigem Formtrieb) prägt das soziale Leben unserer Zeit. Er kann erst überwunden werden, wenn die Kraft der menschlichen Individualität sich in der Erkenntnis und im sozialen Alltag stärker zu manifestieren beginnt. Erst durch die Kraft eines wirklich freien Geisteslebens kann der Schritt von den naturhaft- egoistischen Einzelinteressen bzw. den Interessen der nationalen Staaten-gemeinschaften hin zu einer umfassenden Menschen-erkennis und sozialen Liebe vollzogen werden.

Friedrich Schiller und Kaspar Hauser haben diesen Schritt in unterschiedlicher Weise sichtbar gemacht und in ihren Ideen bzw. in ihrem Leben manifestiert. Rudolf Steiner konnte, trotz starker Gegenimpulse im 19. Jahrhundert, daran anknüpfen. Er hat die Zusammengehörigkeit von Individualität und Menschheit in seinem Lebenswerk umfassend zum Ausdruck gebracht.

Die Vorträge von Thomas Brunner und Ralf Gleide beleuchten den Sozialimpuls, der die drei genannten Persönlichkeiten verbindet und behandeln die Frage, wie heutzutage in konkreter Form an diesen Impuls angeknüpft werden kann.

Jan M. Walden

Samstag, 26. Februar, 15 - 21.30 Uhr, Tagung zum 150. Geburtstag von Rudolf Steiner: Friedrich Schiller, Kaspar Hauser, Rudolf Steiner. Detailliertes Programm siehe Veranstaltungskalender. Eine gemeinsame Veranstaltung der Anthroposophische Gesellschaft Wiesbaden und der Anthroposophischen Gesellschaft Mainz. Veranstaltungsort: Anthroposophische Gesellschaft

Albert-Schweitzer-Allee 40, 65203 Wiesbaden-Biebrich (blauer Pavillon), Tel. 0611 - 7164433.