Fair World Fonds übertrifft Erwartungen

Wirtschaften soll dem Leben dienen – weltweit

Die GLS Bank und die evangelische Bank für Kirche und Diakonie feiern ein erfolgreiches erstes Jahr des FairWorldFonds, den sie 2010 gemeinsam mit namhaften Partnern auf den Markt gebracht haben. Der Fonds berücksichtigt neben klassischen nachhaltigen und ökonomischen Aspekten erstmals auch entwicklungspolitische Kriterien von „Brot für die Welt”. Der FairWorldFonds wurde von Union Investment Privatfonds GmbH aufgelegt.

Nach dem ersten Jahr hat der Fonds bereits ein Volumen von über 60 Millionen Euro erreicht. Thomas Jorberg, Vorstandssprecher der GLS Bank, und Dr. Ekkehard Thiesler, Vorstandsvorsitzender der Bank für Kirche und Diakonie, resümieren: „Unsere Kunden setzen sich bei ihrer Geldanlage bewusst mit ihren persönlichen Werten und der gesellschaftlichen Wirkung ihrer Anlageentscheidung auseinander. Viele von ihnen beschäftigen sich dabei auch mit

entwicklungspolitischen Fragen, die sie im FairWorldFonds berücksichtigt finden. Die Nachfrage hat unsere Erwartungen übertroffen.”

Der Faire Handel hat nicht nur Tausenden von Familien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu einem Leben in Würde verholfen, er hat sich auch zu einem wirtschaftlichen Erfolgsmodell entwickelt. Ethische Grundsätze sollten aber auch für die Kapitalmärkte gelten, denn Krisen treffen gerade die Ärmsten der Armen besonders hart.

Anleger haben mit dem FairWorldFonds die Möglichkeit, mit einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Investition die Welt zu „fair-ändern”.

Das Interesse an einer fairen Geldanlage ist groß: Auch viele

Drittbanken bieten den FairWorldFonds ihren Kunden an. „Das bestätigt uns darin, dass es möglich ist, die Idee des fairen Handels auf die Kapitalmärkte zu übertragen”, freuen sich Jorberg und Thiesler über den gemeinsamen Erfolg.

Auf Wunsch können Anleger die Erträge des Fonds spenden, „Brot für die Welt” hat dazu das Spendenkonto 500 500 500 bei der Bank für Kirche und Diakonie, Bankleitzahl 1006 1006 eingerichtet.

Infos zum Fonds

Der FairWorldFonds investiert unter vorgenannten Kriterien ca.

70 Prozent des Fondsvolumens in Staats- und Unternehmensanleihen sowie Pfandbriefe, ca. 20 Prozent in Aktien und bis zu 10 Prozent in Mikrofinanzfonds. Dabei kann das Fondsmanagement je nach

Marktsituation eine der Anlageklassen übergewichten. Um das Devisenkursrisiko zu reduzieren, wird das Fremdwährungsrisiko bis zu ca. 70 Prozent abgesichert. Die Wertentwicklung seit Auflegung per Ende Februar 2011 liegt bei rund 2 . Das Fondsmanagement übernimmt die genossenschaftliche Fondsgesellschaft Union Investment.

Christof Lützel