Rudolf Steiners Kunst und Architektur

13./14.11.

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Die Kunst und Architektur Rudolf Steiners gingen hervor aus dem Bedürfnis, die geistige Wirklichkeit nicht nur in Gedankenform zu beschreiben, sondern auch durch künstlerische Mittel erlebbar zu machen. Dabei entstand eine besondere Überlagerung von inneren, meditativen Übungen und äußeren, sichtbaren Kunstformen. Diese geht so weit, dass Kunst und Architektur zu Bildern des inneren Schulungsweges wurden und die Möglichkeit bekamen, beim Betrachter neue geistige Fähigkeiten zu wecken. Dies gilt sowohl für die Farbgestaltung von Räumen, für bildhafte Vorstellungen wie für das Prinzip der Metamorphose.

Aus Anlass des 100-jährigen Bestehens des Bauvereins Stuttgarter Anthroposophen, der 1911 das erste Gebäude mit anthroposophisch-architektonischen Elemnetn errichtete, veranstaltet die Anthroposophische Gesellschaft Stuttgart von Samstag, 13. bis Sonntag 14. November ein Wochenendseminar mit Pieter van der Ree aus Utrecht/NL unter dem Titel „Rudolf Steiners Kunst und Architektur als Bilder eines inneren Schulungsweges“. Neben Einführungen mit Lichtbildern soll an Hand von eigenen Wahrnehmungen, Vorstellungsübungen und Formzeichnen die Grenze zwischen äußeren Formen, inneren Empfindungen und geistigen Erfahrungen erforscht werden. Dabei geht es vor allem um folgende Themen: Das Bild als Vermittler zwischen sinnlicher und übersinnlicher Welt, der Münchener Kongress von 1907 und die sieben Stufen der Rosenkreuzereinweihung, die Wirkung von Farben und Formen auf das innere Leben, das erste Goetheanum als räumliches Bild des inneren Schulungsweges und das zweite Goetheanum und die Verbindung von Mikrokosmos und Makrokosmos.

Andreas Neider

Samstag, 13. u. Sonntag, 14. November, Rudolf Steiners Kunst und Architektur als Bilder eines inneren Schulungsweges. Wochenendseminar mit Pieter van der Ree aus Utrecht/NL. Veranstaltungsort: Rudolf Steiner-Haus Stuttgart. Weitere Informationen und Anmeldung und Informationen: Tel.: 0711-2485097 oder per E-Mail: aneider@gmx.de.