Alanus Hochschule zur grünsten Uni Deutschlands gewählt

Beim „Grünen Hochschulranking” des Online-Portals Utopia hat die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft den ersten Platz erreicht. Das Portal hatte alle Studenten Deutschlands aufgerufen, das ökologische Engagement ihrer Uni zu bewerten. Die grünste Uni Deutschlands hat ihren Sitz in Alfter bei Bonn.

Mehr als 6000 Studenten beteiligten sich an der Online-Umfrage, die Fragen zum Ressourcenmanagement, zum Bioangebot in der Mensa sowie zur Integration der Themen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein in die Lehre umfasste. Insbesondere bei diesem Aspekt konnte die Alanus Hochschule punkten. Mit einer hohen Punktzahl bewerteten die Studenten außerdem das Engagement der Alanus Hochschule für eine umweltgerechte Führung der Uni.

„Die Sensibilisierung für die sozialen und ökologischen Dimensionen des menschlichen Handelns ist ein wichtiges Anliegen im gesamten Studienangebot unserer Hochschule”, erläutert Rektor Marcelo da Veiga. Dies gelte für ein BWL-Studium genauso wie für ein Architekturstudium. „Wer bei uns studiert, lernt gängige Modelle kritisch zu reflektieren, neue Lösungsansätze für gesellschaftlich relevante Fragestellungen zu suchen und verantwortungsbewusst zu handeln”, so da Veiga. Der Entwicklung eines Bewusstseins für ganzheitliches Denken und Handeln diene insbesondere das fachübergreifende Studium Generale. Im Fachbereich Architektur gibt es  zudem einen eigenen Lehrstuhl für Architektur und Ressourcen. Und in allen Entwurfsaufgaben, die die Architekturstudenten im Laufe des Studiums bearbeiten, spielt soziale und ökologische Zukunftsfähigkeit eine entscheidende Rolle. Im neuen Masterstudiengang wird der Schwerpunkt Ressourcenoptimierte Architektur angeboten.

Auch im täglichen Hochschulbetrieb wird an der Alanus Hochschule auf umweltbewusstes Handeln geachtet. In der Cafeteria werden fast ausschließlich Bioprodukte angeboten, die Hochschule bezieht Ökostrom und nutzt regenerative Energien zur Beheizung der Seminar- und Verwaltungsgebäude. Und statt mit einer Klimaanlage werden die Räume auf dem neuen Campus mit Brunnenwasser gekühlt, das aus dem Erdreich hochgepumpt wird und in den Raumdecken zirkuliert.

Claudia Zanker